Überwintern in Spanien (2)

 In Spanien

Montag, 5. November 2018
Stadtrundgang durch das Elsassstädtchen Thann

Thann (etwa 8.000 Einwohner) verzauberte uns mit seinem kleinen Altstadtbereich, dem riesigen gotischen Münster St. Theobald mittendrin und dem französischen Flair. Die Kirche mit ihrem beeindruckenden Eingangsportal war eine der schönsten, die wir in den vielen Jahren unserer Reisen gesehen haben. Der Fluss Thur, der durch den Ort fließt, trägt mit seinen alten Gebäuden rechts und links des Ufers zur Romantik bei. Leider schafften wir es aus Zeitgründen nicht, zur Ruine der Engelsburg (13. Jahrhundert) hinauf zu steigen. Dort liegt ein umgekippter Bergfried (ehemaliger Wehrturm), in der Region als “Hexenauge” bezeichnet. Oben kann man durch das Hexenauge hindurch auf die Altstadt schauen. Es ist ein beliebtes Fotomotiv.

Blick auf den Altar

Blick auf den Altar

Schöne Bleiverglasung im Inneren

Schöne Bleiverglasung im Inneren

Das Münster in Thann

Das Münster in Thann

Beeindruckendes Kirchenportal

Beeindruckendes Kirchenportal

Thann ist im Nationalrat der blühenden Städte und Dörfer mit der Auszeichnung von drei Blumen vertreten (es können maximal drei erreicht werden) und somit einen Besuch wert!

Gasse in Thann

Gasse in Thann

Urige Fenster-Deko

Urige Fenster-Deko

Das Hexenauge in Thann

Das Hexenauge in Thann

 

Am frühen Nachmittag ging die Fahrt dann etwa 300 km weiter nach Montceau-les-Mines, dort kamen wir nach 3 1/2 Stunden an. Diese größere Stadt mit ihren etwa 18.700 Einwohnern versprach auch, interessant zu sein. Der Stellplatz war kostenlos. Er lag nur wenig außerhalb des Ortes, aber es war zu spät für einen Rundgang am Abend.  Die Stadt war sicher einen Besuch tagsüber wert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Thann - Montceau les Mines

Thann – Montceau les Mines

Stellplatz Montceau-les-Mines

Stellplatz Montceau-les-Mines

Dienstag, 6. November 2018
Quel malheur! Standlicht über Nacht angelassen

Gleich nach dem Frühstück brachen wir auf in die Stadt – und brachen die Wanderung auch sofort wieder ab: beim obligatorischen Stellplatz-Foto stellten wir fest, dass das Standlicht am Fahrzeug an war. Das verhieß nichts Gutes – und richtig, als Frederick versuchte, das Auto anzulassen, kein Ton, kein Laut, Batterie leer!

Flugs ein Anruf beim ADAC Deutschland, eine hilf- und sprachkenntnisreiche Französin  versprach auf Deutsch sofortige Weiterleitung an den Service und wir richteten uns auf stundenlanges Warten (wie schon manches Mal in Deutschland erlebt) ein. In diesem Fall rückte aber schon nach 20 Minuten ein Abschleppwagen für Großfahrzeuge an. Der nette Franzose nahm sich der Sache an und konnte uns zum Glück durch das Nachladen der Batterie mit einem Ladegerät helfen. Das Abschleppen blieb uns also erspart! Sehr froh darüber, zeichnete Frederick seinen Auftrag ab und wir bedankten uns mit Schokolade, die wir für alle möglichen Fälle immer dabei haben! Der Stadtspaziergang war uns allerdings damit vergällt, da wir nun erstmal fahren mussten, um die Batterie aufzuladen.

Die Weitereise führte uns durch das Massif Central, das ist eine wunderschöne Landschaft. Im Internet hatten wir einen Stellplatz in dem Ort Saint Flour ausgemacht, wo wir gegen 16 Uhr ankamen. Hier mussten wir als erstes tanken, da wir bereits eine Weile auf Reserve fuhren. In Frankreich bekommt man die besten Spritpreise immer bei den Tankstellen der großen Supermärkte und so auch hier. Der Intermarché befand sich in der Oberstadt. Einkaufen mussten wir auch, so dass alles perfekt passte.

Ein Laden, in dem es fast alles gibt, was es nicht gibt

Ein Laden, in dem es fast alles gibt, was es nicht gibt

Blick auf Massif Central und die Unterstadt von St. Flour

Blick auf Massif Central und die Unterstadt von St. Flour

Was nicht passte, war der Stellplatz in der Unterstadt, der uns überhaupt nicht gefiel. Nach einem kurzen Rundgang im Zentrum der Unterstadt und vergeblicher Ausschau nach einem Café entschieden wir uns zur Weiterfahrt nach Mende in Okzitanien. Dort war der schöne Stellplatz kostenlos, direkt am Wehr des Flusses Lot. Dieser Platz gefiel uns deutlich besser. Das beständige Rauschen des Wassers half uns beim Einschlafen! Allerdings nicht gleich nach der Ankunft, da wollten wir doch erst einmal irgendwo in der Stadt einkehren, statt zu kochen.

Montceau-les-Mines - Saint Flour - Mende

Montceau-les-Mines – Saint Flour – Mende

Stellplatz direkt am Fluss Lot

Stellplatz in Mende direkt am Fluss Lot

Nach einigem Suchen in den mittelalterlichen und verwinkelten Gassen des Ortes entschieden wir uns für den Irish Pub, der leckere Hamburger anbot. Von Iren war allerdings weit und breit nichts zu sehen. Verständigung war auf Französisch. Es war gegen 18.30 Uhr, der Wirt erklärte uns, dass der Koch erst um 19 Uhr seinen Dienst antreten würde, ob dies wohl schlimm sei. Natürlich nicht, wir bestellten uns also erstmal einen halben Liter Vin du Pays, den französischen Landwein und warteten auf den Koch. Gegen 19 Uhr füllte sich der Pub dann auch schnell mit weiteren Gästen, die alle essen wollten. Gemütlich und lecker war’s, der geteilte Riesenburger mit den vielen Frites.

Mittwoch, 7. November 2018
Erkundung der Altstadt von Mende mit ihren engen Gassen

Am Morgen bummelten wir noch einmal durch sämtliche Gassen der Altstadt und bewunderten das außergewöhnliche Erbe dieser Stadt, reich an architektonischen und kulturellen Schätzen, Wikipedia. Die Brücke Pont Notre-Dame stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort war lange Zeit ein wichtiger Handelsplatz zwischen dem Languedoc und der Auvergne und Bischofssitz seit Mitte des 10. Jahrhunderts. Die große Kathedrale ist beeindruckend, aber innen sehr düster.  Wir müssen uns die Augen reiben und können kaum glauben, dass im historischen Altstadtkern wirklich Menschen leben in diesen hunderte Jahre alten vier- bis fünfstöckigen Häusern und sehr engen Gassen! Aber es ist wohl so, man lebt und arbeitet hier – das Parken des Autos, ein großes Fragezeichen, wohl eher am Stadtrand?

Enge Gasse

Enge Gasse

Mende Kathedrale

Mende Kathedrale

Altarraum der Kathedrale

Altarraum der Kathedrale

Leider müssen wir weiter. Wir hätten gern noch ein paar Tage hier verbracht.

Tolle Brunnenabdeckung

Tolle Brunnenabdeckung

Bleiverglastes Fenster

Bleiverglastes Fenster

Statue von Pabst Urban V

Statue von Pabst Urban V

Aber wir wollen heute noch bis nahe an die spanische Grenze. Am späten Nachmittag erreichen wir Sainte-Marie-la-Mer, eine Vorstadt von Perpignan, nicht zu verwechseln mit Saintes-Maries-de-la-Mer in der Carmargue.

Die Autofahrt war eine Herausforderung, weil es durch die Berge ging, heftig regnete und sehr stürmisch war. Wir mussten die meiste Zeit die Geschwindigkeit ob dieser Wetterlage drosseln. Blauer Himmel, Sonnenschein, 18° und ein deutlich südlicheres Flair an unserem Zielort Sainte-Marie-la-Mer ein paar Stunden später entschädigten uns.

Wir fanden einen großen Stellplatz nur 15 Gehminuten vom Strand, 6 EUR pro Tag, mit Ver- und Entsorgung im Preis enthalten und konnten uns den Platz aussuchen. Auch hier gab es neben schwedischen und englischen einige deutsche Autokennzeichen. Offenbar zumeist die Leute, die, wie wir dem Winter entfliehen wollen.

Stellplatz in Sainte-Marie-la-Mer

Stellplatz in Sainte-Marie-la-Mer

Palmenallee

Palmenallee

Vom Stellplatz zum Strand ist es nur ein 15 minütiger Fußweg. Dabei kamen wir an den typischen Ferienhaus-Siedlungen vorbei, wo absolut nichts mehr los war. Alles hatte deutlich spanisches Flair. Für die Bars und kleinen Restaurants war Saison-Ende und somit waren sie geschlossen. Gähnende Langeweile!

Endlich lag der Sandstrand vor uns, sehr weicher Sand, man sackte förmlich ein. Wir zogen die Schuhe aus und liefen am Wasser entlang, genossen das noch warme Mittelmeer.  Viele Badende sahen wir allerdings nicht, dafür um so mehr Spaziergänger.

Endlich - das Mittelmeer

Endlich – das Mittelmeer

Frederick testet das Wasser - 19°!

Frederick testet das Wasser – 19°!

Neben dem Stellplatz gibt es einen Supermarkt und eine Autowaschanlage. Das Wohnmobil zu waschen, nahmen wir uns für den nächsten Tag vor, denn es sah schon arg schmuddelig aus.

Mende - Sainte Marie la Mer

Mende – Sainte Marie la Mer

Dämmerung in Sainte-Marie-la-Mer

Dämmerung in Sainte-Marie-la-Mer

Donnerstag, den 8. November 2018
Wohnmobilwäsche mit kleinem Unfall

Die Sonne des Südens und der blaue Himmel entschädigten uns dafür, dass wir uns mit der lästigen Wagenwäsche beschäftigen mussten. Frederick fuhr auf den Waschplatz und rangierte ein bisschen herum. Bei einer Einweisung lässt man zwecks besserer Verständigung immer das Fenster herunter. Ich dirigierte ihn also hierhin und dahin, bis er mit dem Mobil in der richtigen Position stand. Hier in Frankreich haben die Autowaschanlagen häufig eine größere Bucht mit einem erhöhten Podest speziell für Kleinlaster und Wohnmobile.

Ruckzuck waren  – per Karte – 10€ bezahlt und los ging es mit der Vorwäsche, bei geöffnetem Fenster auf der Fahrerseite! Nicht lustig, so ein schön nasser Fahrersitz! Dumm gelaufen! Zu unserem weiteren Ärger funktionierte die Schaumwäsche nicht an der Anlage und wir brauchten wohl über eine Stunde, um den Wagen per Hand zu waschen. Danach glänzte aber alles wieder wie neu!

Sainte-Marie-la-Mer ist ein Vorort von Perpignan und liegt damit nur wenige Kilometer nördlich der spanischen Grenze.  Als wir nach der Autowäsche bei strahlendem Sonnenschein weiterfuhren, sahen wir in der Ferne die schneebedeckten Pyrenäengipfel. Kurze Zeit später waren wir auch schon in Katalonien. Hier waren die Ortsschilder zweisprachig, also katalanisch und spanisch.

Schneebedeckter Pyrenäengipfel

Schneebedeckter Pyrenäengipfel

Sainte Marie la Mer – Tarragona – Camping Els Plats Village

Sainte Marie la Mer – Tarragona – Camping Els Prats Village

Wir umfuhren Barcelona auf der Autobahn. Nach ca. drei Stunden Fahrt hatten wir uns für einen Stellplatz in dem kleinen Ort El Catllar entschieden, der sich dann doch als etwas gewöhnungsbedürftig entpuppte: ein kleiner Schotterparkplatz in einem Kuhdorf. Es war sonst keiner dort und der Platz war mit Riesenbäumen gesäumt.  Das bedeutet immer: kein Fernsehen, keine Tagesschau. Also hieß es umdrehen und unser Glück woanders versuchen.

Unser Sprit ging außerdem zur Neige und hier auf dem Lande fanden wir keine Tankstelle. Daher steuerten wir Tarragona an. Um nicht unnötige Kilometer zu machen, suchten wir uns eine Tankstelle im Internet heraus und stellten das Navi entsprechend ein. Leider war die Tankstelle mitten in dieser Großstadt und nach mehreren vergeblichen Versuchen, sie zu finden, gaben wir auf. Also nochmals eine Suche im Internet und diese Tankstelle fanden wir dann glücklicherweise recht schnell.  Erleichtert füllten wir den Tank auf (nur noch zwei Liter waren übrig) und suchten uns dann im Stellplatzführer einen Platz für die Nacht. Die Wahl fiel auf den Campingplatz Els Plats Village.

Einige Kilometer südlich von Tarragona, erreichten wir die eingegebenen Koordinaten, sahen aber keinen Campingplatz, denn es war mittlerweile dunkel geworden. Aber es gab hier eine größere, freie Flache vor einer Ferienanlage mit kleinen Blockhäusern. In der Dunkelheit erkannten wir das aber nicht und dachten, es handelte sich um eine Schrebergartenkolonie. Also stellten wir uns einfach auf die große Rasenfläche davor. Platz war ja genug.

Ich fing sofort an, das Abendessen zu kochen, und als wir gerade genüsslich unsere Bratkartoffeln verspeisten, klopfte es an der Tür. Ein Spanier, offenbar Besitzer des Platzes, erklärte uns, dass wir dort über Nacht nicht stehen könnten, sondern auf den richtigen Platz fahren müssten. Das war uns nur recht. Allerdings war in der Dunkelheit die Orientierung nicht ganz so einfach. Aber der Spanier bot an, Frederick den Platz mit seinem Tuareg SUV zu zeigen. Danach war es wesentlich einfacher und in ein paar Minuten hatten wir einen schönen Stellplatz direkt am Strand. Den konnte man zwar nicht sehen, aber das Rauschen der Wellen war nicht zu überhören.

Wir waren jetzt total entspannt und machten uns über den Rest der Bratkartoffeln her. Das Fernsehen funktionierte einwandfrei und es wurde zunächst ein sehr gemütlicher Abend. Nachts war allerdings Schluss mit Gemütlichkeit, denn gegen zwei Uhr wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Sehr lautes Donnern, Starkregen und Sturm sorgten dafür, dass an Schlaf für eine Weile nicht zu denken war. Häufige Blitze mit sofort darauf folgendem Donner machten uns klar, dass das Gewitter direkt über uns lag.

Da unser Fahrzeug ein Faradayscher Käfig ist, hatten wir keine Angst, es war eher gemütlich und kuschelig im Wagen. Aber das Gewitter wütete stundenlang. Erst gegen Morgen wurde es ruhiger.

Freitag, 9. November 2018
Gottesaugen und Besuch bei Freunden

Als es hell wurde, sahen wir, wo wir gelandet waren. Wir standen nur fünf Meter vom Sandstrand entfernt. Die Sonne schien, der Sturm war vorbei und wir genossen unser Frühstück bei leichtem Wellenrauschen. So nah am Strand hatten wir noch nie gestanden. Der musste natürlich erstmal erkundet werden bei nun wieder strahlendem Sonnenschein. Wir wanderten den schmalen Streifen entlang und trafen eine nette Dame aus Deutschland, die uns ein wenig über ihre Überwinterungs-Erfahrungen in Spanien erzählte. Ständig bückte sie sich, zeigte mir ihre Funde, winzige Muschelreste, die Deckelchen von Schneckenhäusern, die sie ‚Gottesaugen” nannte. Sie schenkte sie mir, denn meine Augen hatten sich auf diese Winzlinge noch nicht ”eingeschossen”, alles eine Sache der Übung. Frederick fand allerdings auch zwei. Im Internet las ich später darüber nach und erinnerte mich, dass ich schon zu Schmuckstücken verarbeitete Gottesaugen gesehen habe, allerdings viel größere.

Aussicht vom Stellplatz

Aussicht vom Stellplatz

Toller Stellplatz direkt am Strand

Toller Stellplatz direkt am Strand

Die Gottesaugen

Die Gottesaugen

Die Bucht vor dem Campingplatz

Die Bucht vor dem Campingplatz

Wir wollten weiter, das letzte Stück der Strecke nach San Pedro, der Besuch bei unseren schwedischen Freunden Anne und Anders, lag vor uns. Ihr erinnert euch sicherlich an frühere Berichte, dass Anne auch Habbe mit Nachnamen heißt.

Nach ca. fünf Stunden Fahrt über die Autobahn kamen wir gegen 18 Uhr dort an. Seit Oktober ist auch Anders im Ruhestand. Jetzt haben die beiden sich ihren Traum erfüllt, das kalte Schweden mit dem warmen Spanien zu tauschen.  Sie wohnen seit ein paar Wochen in einem hübschen Reihenhaus, dass sie sich bereits im letzten Jahr gekauft hatten.

Mit großem Hallo wurden wir begrüßt und machten sofort einen Rundgang durch das Haus, das uns sehr gefiel. Sie haben bestimmt die für sie richtige Entscheidung getroffen und sich in den letzten Wochen schon gut eingelebt. Beim Abendessen mit Wein und Käse hörten wir mehr von ihrem neuen Leben.

San Pedro ist eine typische kleine spanische Stadt an der Küste mit Tourismus, Aktivitäten wie Surfen, Segeln, Schwimmen, schöner Strandpromenade, vielen Cafés und kleinen Bars/Restaurants, einigen Feriensiedlungen, aber auch ”normalem” Leben (etwa 30.000 Einwohner). Es gibt einen interessanten Wochenmarkt, zur größeren Stadt Torrevieja ist es nicht weit.

Wir hatten unser Wohnmobil nur ein paar Schritte von Annes Haus geparkt und gingen spät am Abend dort schlafen. Zum Frühstück würden wir uns wiedersehen, dazu hatten die beiden uns eingeladen.

Camping Els Plats Village - San Pedro del Pinatar

Camping Els Prats Village – San Pedro del Pinatar

Mit Anne und Anders in San Pedro

Mit Anne und Anders in San Pedro

Samstag, 10. November 2018
Bummel in San Pedro und Ankunft im Winterquartier

Niemand hatte uns in der Nacht gestört, wir fanden uns gut ausgeschlafen bei Anne und Anders um 9 Uhr zum ”Desayuno”,  Frukost, Frühstück ein. Ein bisschen mehr müssen wir sicher alle noch tun, um die Sprache des Gastlandes zu lernen.

Später fuhren die beiden noch ein wenig mit uns umher und zeigten uns den Ort, den wir sehr schön und lebenswert fanden. Sie versprachen, uns in La Marina zu besuchen,  es ist nur 40 Autominuten entfernt.

Strand und Promenade in San >Pedro

Strand und Promenade in San >Pedro

Strandpromenade in San Pedro

Strandpromenade in San Pedro

Vor unserer wirklich letzten Etappe, dieser kleinen Tour zum Campingplatz, mussten wir noch einmal Gas tanken. Eine LPG Tankstelle gibt es lange nicht überall, aber zum Glück in Torrevieja, d.h. auf direktem Weg zu unserem Camping Platz La Marina. Also verabschiedeten wir uns und fuhren los. Ab 13 Uhr konnten wir unsere Parzelle in La Marina übernehmen.

Bei der Ankunft – wir hatten sie über WhatsApp bei unseren Freunden signalisiert – gab es auch dort ein großes Hallo. Bärbel und Ulli aus Kiel begrüßten uns herzlich. Sie halfen außerdem, uns in den ersten Stunden zurecht zu finden und waren beim Aufbau des Vorzeltes mit Rat und Tat zur Stelle.

Unser Zuhause für die nächsten Wochen

Unser Zuhause für die nächsten Wochen

Unsere Freunde Bärbel und Ulli

Unsere Freunde Bärbel und Ulli

Mit unserem Platz sind wir sehr zufrieden, er ist so groß, dass wir bei gutem Wetter auch draußen, vor dem Zelt in der Sonne sitzen können, also meistens! Gegenüber ein nettes Paar aus Holland, rechts/links von uns deutsche Überwinterer. Das Haus mit den sanitären Anlagen (Toiletten, Duschen, Abwaschbereich, Waschmaschinen und Trockner) ist nur ein paar Schritte von uns entfernt, was will man also mehr? Zum Strand führt ein hölzerner Steg (etwa 700 Meter lang) durch den Kiefernwald und die Dünen, schon ist man am Meer und einem kilometerlangen schönen Sandstrand. An dem einen Ende landet man im Ort La Marina (nettes Strandrestaurant), am anderen Ende kommt man in Guardamar an, dort gibt es verschiedene Supermärkte in der Ortschaft. Für beide Strecken benötigt man etwa eine Stunde. Will man abkürzen, wählt man den Weg entlang der Straße zurück. Der erste Eindruck von allem ist also sehr positiv, es gibt nichts zu meckern über unser neues Zuhause, das es ja für ein paar Wochen sein wird.

Holzbohlensteg zum Strand

Holzbohlensteg zum Strand

Vorzelt einrichten

Vorzelt einrichten

La Marina Beach

La Marina Beach

San Pedro - La Marina Camping

San Pedro – La Marina Camping

In den nächsten Wochen werden wir von Zeit zu Zeit berichten, wie es uns hier ergeht. Ihr erfahrt es als erste.

 

 

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Showing 2 comments
  • Claus-D. Aßmann
    Antworten

    Hallo Dethleffs!
    Eure Anreise war ja für den Leser mal wieder ganz unterhaltsam: Batterie leer, Fahrersitz nass gewaschen, unzumutbare Stellplätze und nicht endendes Gewitter.
    Da kann man Euch ja nur ruhigere und unspektakuläre Wochen in Spanien wünschen. A pros pos Wochen! Ich denke, Ihr wolltet überwintern.
    Das nimmt doch ein paar Tage mehr in Anspruch als nur ein paar Wochen.
    Oder wollt Ihr Weihnachten und Sylvester doch zu Hause feiern?
    Ich werde es sicher noch lesen!
    Also dann: Immer schönen, warmen Sand unter den Füßen!
    Bis dann
    Assi

  • Michael und Nikola
    Antworten

    Sehr schön ! Wir sind zwar gerade aus Brasilien zurück, aber da bekommt man Lust, euch zu besuchen
    Viel Spaß und eine schöne Zeit in eurem Winterquartier!
    Liebe Grüße, Michael und Nikola

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