Varberg

 In 2014, Schweden

Samstag, 9. August 2014

Unsere Route führte uns dann mit der Fähre über den Gullmarfjord Richtung Uddevalla, dort auf die E6 Richtung Göteborg. Übrigens die 15 minütige Fährfahrt war kostenlos! Kurz nach Uddevalla verdichteten sich die Wolken und dann begann es zu regnen. Bald goss es aus Eimern, Kübeln und Badewannen, selten hatten wir so etwas je erlebt! Ein schwacher Trost dieses mal, dass das Wohnmobil ja wieder schön sauber werden würde. Das Fahren war für Frederick sehr anstrengend, weil die Scheibenwischer kaum die Wassermengen bewältigten. Teilweise mussten wir wegen der schlechten Sicht und Aquaplaning-Gefahr mit der Geschwindigkeit auf 50 km/h runter. Südlich von Göteborg wurde der Regen weniger, um dann jedoch kurz darauf nur noch heftiger als zuvor zu werden. Aber kurz vor der Abzweigung nach Varberg hörte es tatsächlich auf zu regnen und wir fuhren durch die Innenstadt, dann Richtung Festung, wo sich ein Stellplatz befinden sollte, den wir auch schnell fanden.

Parkplatz an der Festung (Übernachten nicht erlaubt)

Parkplatz an der Festung (Übernachten nicht erlaubt)

Getrennte Nacktbadestrände

Getrennte Nacktbadestrände

Über die Stadt hatten wir uns einiges angelesen, das sich vielversprechend anhörte, allein schon wegen der einmaligen Lage der Festung direkt am Kattegatt. Wir standen also direkt unterhalb der Festung mit Blick aufs Meer und ein heftiger Wind wehte die frische Seeluft herüber, toll. Aber sehr schnell und zu unserer Enttäuschung fanden wir heraus, daß man auf dem Platz nicht übernachten durfte, nur 8 Stunden lang kostenlos parken. Die Pinneberger aus dem Wohnmobil nebenan berichteten, daß sie dann eben abends „umziehen“, sich für die Nacht einen anderen Platz in der Stadt suchten. Darauf hatten wir so gar keine Lust. Ein schneller Blick auf die Karte und wir entschieden uns, ins 30 Minuten entfernte Falkenberg weiterzufahren. Laut Stellplatzverzeichnis sollte es dort nahe des Zentrums einen kostenlosen Platz am Fluss geben. Vor unserer Abfahrt machten wir noch einen 20 minütigen Spaziergang am Meer entlang. Dabei sahen wir dieses Schild -siehe Foto oben links. 100 m weiter dann ein Schild für die FKK-Männer. Schon ulkig. Ansonsten gibt es hier einen sehr schönen Wander/Fahrrad weg entlang der Küste. Hier müssen wir bei einer späteren Tour nochmals Station machen. Auch weil wir uns die Festung anschauen wollen. Jetzt gilt es, einen Stellplatz für heute die Übernachtung zu finden. Falkenberg ist der nächste Ort, der einiges verspricht. Wir werden es dort versuchen.

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