Askersund

 In 2014, Schweden

Sonntag, 27. Juli 2014

Nach Askersund war es nur eine halbe Stunde Richtung Norden. Die Stadt liegt am nördlichsten Zipfel des Vätternsees. Harald hatte uns einen Besuch dort empfohlen. Ein gut ausgestatteter Wohnmobilstellplatz befindet sich direkt vor der Brücke zur Stadt auf der rechten Seite am Hafen. Leider war der Platz ausgebucht. Da wir so allmählich unser Wohnmobil neu versorgen und auch unsere Wäsche waschen mussten, buchten wir einen Platz für den nächsten Tag.

Auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz konnten wir zwei Stunden kostenlos parken. Das nutzten wir, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Askersund erinnerte uns ein wenig an Neustadt/Holstein. Auch hier ein Hafen auf der rechten Seite mit einer Brücke. Zur Innenstadt weiter geradeaus, oder rechts entlang des Hafens mit Restaurants und Cafés, eine schöne Atmosphäre. Wir wanderten zum Marktplatz, dann durch einige kleinere Straßen bis zum Seeufer an der südöstlichen Seite. Hier entdeckten wir Parkplätze, auf denen man kostenlos 24 Stunden parken konnten. Hier würden wir übernachten.

Kostenloser Stellplatz für unsere erste Nacht

Kostenloser Stellplatz für unsere erste Nacht

Drohendes Gewitter über dem Vätternsee

Drohendes Gewitter über dem Vätternsee

Es war immer noch sehr heiß, aber am Horizont ballten sich schon die ersten dunklen Wolken und es war ratsam, sich so langsam wieder Richtung Wohnmobil zu bewegen, denn für den späten Nachmittag waren starke Gewitter vorhergesagt.
Aufkommendes Gewitter über dem Hafen von Askersund

Kurz nach Ankunft im Wohnmobil ging es auch schon los. Innerhalb von Minuten waren auf dem See große weiße Schaumkronen, grollender Donner löste sich mit heftigen Blitzen ab. Wir schauten uns das Spektakel vom sicheren Wohnmobil aus an. Dann fuhren wir auf den vorher ausgesuchten Parkplatz, der auch am See lag und richteten uns dort für die Nacht ein. Der Regen wurde stärker und vermasselte uns das Fernsehen. So wurde halt gelesen und Fotos bearbeitet und eine DVD am Computer geguckt.

Eine Nonnengans wacht über ihre Brut

Eine Nonnengans wacht über ihre Brut

Karlsborg - Askersund

Karlsborg – Askersund

Gegen 21 Uhr beruhigte sich das Wetter. Im Westen wurde es heller und auch der Fernsehempfang wurde besser. Dadurch konnten wir einen unserer Lieblingskrimis, Kommissar Kurt Beck noch sehen. Die Serie spielt ja in Stockholm.

Montag, 28. Juli 2014

Heute Morgen schien wieder die Sonne, 25° sind vorhergesagt, aber auch die Möglichkeit weiterer Gewitter. Nach dem Aufstehen spazierten wir zum Supermarkt, um fürs Frühstück einzukaufen. Gefrühstückt wurde an einem schattigen Picknicktisch am See. Unseren Stellplatz konnten wir erst um 14 Uhr besetzen, so dass wir noch in aller Gemütlichkeit lesen konnten (Anne ihr Buch und Frederick die schwedische Tageszeitung).

Gegen 14 Uhr fuhren wir dann zum gebuchten Stellplatz am Hafen. 160 SKR für den Stellplatz sowie 50 SKR fürs Waschen. Dafür konnten wir dann zwei Ladungen waschen und trocknen. Bei den in Deutschland gebräuchlichen Münzwaschmaschinen hätte uns das wahrtscheinlich 12 Euro gekostet. Zuerst ent- und versorgten wir das Wohnmobil. Fünf Tage hatte die vorherige Versorgung gereicht. Dann richteten wir uns auf dem uns zugewiesenen Stellplatz ein. Zum ersten Mal konnten wir unseren neuen Teppich auslegen. Das macht den Platz vor dem Wohnmobil gleich gemütlicher, besonders bei ausgefahrener Markise. Wir hatten uns das abgeguckt bei den Schweden, die mehr oder weniger alle den „roten Teppich“ vor dem Mobil ausgerollt haben. Es ist eben auch ein guter Schmutzfänger und schont den Fußboden innen.

Der neue Teppich vor unserem Wohnmobil. Macht es gemütlicher!

Der neue Teppich vor unserem Wohnmobil. Macht es gemütlicher!

Leckere Vanille-Herzen

Leckere Vanille-Herzen

Bei Kommissar Beck gestern Abend spielten Vanille-Herzen (ein offenbar leckeres Gebäck) eine größere Rolle. Beim Einkaufen im Supermarkt heute entdeckten wir zufällig diese Vanille-Herzen bei den Backwaren und dachten, dass wir die mal probieren sollten. Wir kauften drei und probierten eins bereits aus. Lecker, lecker. Die beiden anderen verzehren wir morgen Nachmittag.

Für heute Abend entschieden wir uns, zum ersten Mal auf dieser Tour zu grillen. Da wir kaum noch Fleisch essen, war das Grillen bisher recht kurz gekommen.

Antike schwedische Telefonzelle (genannt: Pagode)

Antike schwedische Telefonzelle (genannt: Pagode)

Unser erster Grillabend auf der Tour

Unser erster Grillabend auf der Tour

Aber heute hatten wir Lust darauf und Frederick holte Grillkohle und Grill aus dem Staufach und schon kurz darauf bruzzelten darauf zwei Steaks. Sie waren indisch scharf gewürzt und mundeten vorzüglich. Frederick erledigte dann auch den Abwasch in der Küche des Stellplatzes.

Vom angekündigten Gewitter wurden wir heute verschont und verbrachten noch einen lauschigen Abend vor unserem Wohnmobil bis es gegen 22 Uhr langsam dunkel wurde.

Dienstag, 29. Juli 2014

Aus der Fahrradtour wurde es nichts mehr, stattdessen spazierten wir nach dem Frühstück noch einmal am Wasser entlang, entdeckten noch die „Kinderinsel“, einen herrlichen Platz zum Toben, Spielen, Schwimmen und Planschen, Zugang nur über eine Brücke. Das Café sah auch einladend aus. Zurück in brütender Hitze am Wohnmobil, nutzten wir noch schnell die Möglichkeit zum Duschen in den hervorragenden sanitären Anlagen des kleinen Hafens bevor es dann weiter nach Hallsberg ging.

Fotogalerie Askersund

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