Karlskrona

 In 2013, Schweden

Montag 9. September 2013

Marinmuseum Karlskrona

Marinmuseum Karlskrona (Foto: schwedentipps.se)

Das Wetter war immer noch herrlich mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein. Bei Lidl stockten wir unsere Lebensmittelbestände für die nächsten beiden Tage auf. Dann ging‘s noch kurz zu Fuß in die Bibliothek, um den Pullover abzuholen, bevor wir uns auf den Weg Richtung Süden machten. Unser Tagesziel war die Stadt Karlskrona, Schwedens Flottenstützpunkt.

Um den Weg etwas interessanter zu machen, fuhren wir bis kurz vor Kalmar eine Weile auf kleineren Küstenstraßen. Um 16 Uhr kamen wir in Karlskrona an. Direkt am Hafen war ein Stellplatz, wo wir das Wohnmobil erst einmal abstellten und uns eine Tasse Kaffee und ein Brötchen gönnten. Das Wetter hatte gedreht und eine Sturmfront machte den Aufenthalt draußen etwas unangenehm. Der Platz war ungemütlich und laut. Die Übernachtung sollte 150 SKR (18 €) kosten. Nee, wir beschlossen weiterzufahren.

Ronneby Hafen

Ronneby Hafen

Vorher machten wir aber noch einen Stadtrundgang, um ein bisschen Gefühl für den Ort zu entwickeln. Das Stadtzentrum liegt auf einer Schäreninsel. Rund herum sind mehrere bewohnte Schäreninseln, die entweder per Fähre oder über Brücken erreichbar sind. Karlskrona ist eine große Stadt. Der Flottenstützpunkt wurde im 17. Jahrhundert gebaut. Die Garnisonskommandatur wurde von einem namens Wachtmeister entworfen und gebaut.

Oskarshamn - Ronneby Hamn

Tagesetappe: 188 km

Deswegen sind einige Plätze und Straßen nach ihm benannt. Inmitten der Stadt ist der große Platz „Stortorget“ , der seinem Namen alle Ehre macht, denn er ist sehr groß. Gleich zwei große Kirchen säumen den Platz, Frederiks Kirche und die Deutsche Kirche. Die breiten Straßen sind in rechtem Winkeln angelegt. Wir vermissten ein wenig gemütliche enge Altstadtgassen. Aber die gibt es ja dafür in vielen anderen Städten.

Weiter ging es auf der Suche nach einem akzeptablen Nachtquartier. Auf der Karte hatten wir uns den 30 Minuten entfernten Ort Ronneby Hamn ausgesucht. Der erste Eindruck dort war ernüchternd. Es war ein reiner Industriehafen mit vielen Hafengebäuden und riesigen Silos. Wir fuhren dann etwas weiter und folgten dem Wegweiser zu einem Gasthafen. Dieser stellte sich dann als idealer Übernachtungsplatz heraus. Ein kleiner, absolut ruhiger Hafen für nur ein paar Boote und einem Fähranleger für eine Fähre zu der gegenüberliegenden Schäreninsel. Sogar saubere, öffentliche Toiletten sind vorhanden. Hier bleiben wir. Das Wetter hatte sich wieder beruhigt und es wurde noch ein beschaulicher Abend. Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Pfifferlingen, Eiern und Salat, zum Nachtisch dann noch ein Eis.

Dienstag, 10. September 2013

Fähranleger nach Karön

Fähranleger in Ronneby nach Karön

In der Nacht zog Regen auf und es prasselte lange Zeit aufs Dach. doch das meiste verschliefen wir. Als wir aufwachten, schien schon wieder die Sonne und das Frühstück genossen wir mit Blick auf den kleinen Hafen und der Insel Karön gegenüber. Heute wollten wir noch einmal nach Sölvesborg, um dort in der Touristinformation unseren Reisebericht ins Internet zu stellen. Auf dem Weg machten wir kurz halt in dem Städtchen Ronneby. Dieser Ort ist so mehr nach unserem Geschmack: Überschaubar und gemütliche, niedliche Einkaufsstraßen. Wie überall, wo wir waren, auch hier die vielen Straßen-Cafés und Restaurants (wer geht da hin bei DEN Preisen?).

Wir fuhren ein paar Kilometer gen Westen nach Bräkne-Hoby. Anne hatte einen Hinweis auf einer Tafel gesehen, dass es dort ein gutes Stoffgeschäft geben sollte. Wir fanden den Laden schnell, aber auf Grund der großen Auswahl und der vielen verlockenden Einrichtungssachen konnte Anne (sich mal wieder) nicht entscheiden. So spart man Geld!

Fotogalerie Karlskrona

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