San Remo

 In 2013, Italien, San Remo

Von St. Tropez über Cannes nach San Remo in Italien

Unser Stellplatz in San Remo

Unser Stellplatz in San Remo

Unser Plan war, über die Grenze nach, San Remo in Italien zu fahren und dort zu übernachten. Am nächsten Tag wollten wir dann per Zug nach Monaco. Hier klingelte mir das Lied „Frühling in San Remo“ in den Ohren, gute alte Tante Berta, mit der wir, Eva und ich, früher so oft Operetten im Fernsehen geguckt haben! Dieses Lied also aus „Maske in Blau“!!

St. Tropez - Cannes - Sanremo

Tagesetappe: 200 km

Wir wussten, dass in den 60er/70er Jahren Italien eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen war und waren gespannt auf den Ort am Ligurischen Meer. Über das Internet-Forum fanden wir schnell einen Stellplatz für 10 Euro die Nacht. Der war zwar auf einem großen Schotterplatz und beinhaltete nur das Stehen dort, also keine Ver-/Entsorgung, kein Strom und kein Nichts! Dafür war es aber direkt an der Küste, frische Seebrise garantiert … und die wehte heftig am Abend unserer Ankunft, so dass das Wohnmobil ordentlich wackelte! Es standen bereits viele Wohnmobile dort.

Trotz des starken Windes schliefen wir nach einem gemütlichen Abendessen und einem Fernsehfilm doch sehr gut.

Samstag, 14. April 2013
Mit der Bahn nach Monte Carlo

Springbrunnen im Zentrum von Sanremo

Springbrunnen im Zentrum von San Remo

Am nächsten Morgen schien immer noch die Sonne und wir hatten Glück, dass die Gasflasche immer noch nicht leer war. So konnten wir uns einen Frühstückskaffee kochen, der Sturm hatte sich gelegt, das Meer schimmerte in allen blauen Farben und wir machten uns auf in die Stadt Richtung Stazione (Bahnof).

Nachdem wir wohl eine Stunde auf einer Art Promenade an der Küste gelaufen waren, fragten wir dann doch mal einen Italiener, wo es denn zum Bahnhof ginge. „A sinistra“, also links abbiegen! Gut, dass Frederick noch seine Latein-Vokabeln ausgraben konnte und die Antwort verstand!

Wir bezahlten 25 Euro für 2 Personen, Monaco einmal hin und zurück und die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten, mit 1x Umsteigen in Ventimiglia, unserer Meinung nach ein scheußlicher Ort, jedenfalls vom Zug aus gesehen. Da war Bordighera, wohl ein Kurort, der sogar das Schild „Kursaal“ an einem Haus hatte, viel hübscher und gepflegter, soweit wir es vom Zug aus beurteilen konnten. Die Bahnfahrt führte durch Tunnel, aber immer wieder auch direkt über dem Meer mit spektakulären Aussichten entlang.

Fotogalerie San Remo

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