Unser 1. Wohnmobil (Hobby Van T500 Exclusive (BJ 2008), gekauft im September 2012.

Nach einer langen Entscheidungsfindung, was denn nun am besten zu uns passen würde, folgten wir diesen Hauptkriterien:

  • Typ: Teil-Integriert
  • Gesamtgewicht: maximal 3,5 t, um keinen LKW -Beschränkungen ausgesetzt zu sein.
  • Länge: ca. 7 m
  • Betten in Längsrichtung mit Mittelteil, um aufstehen zu können, ohne den Partner zu stören.

Ein Neufahrzeug wäre zu teuer gewesen, also schauten wir uns auf dem Gebrauchtwagenmarkt um. Auf der Webseite mobile.de fanden wir schließlich im August 2012 ein Wohnmobil, dass unseren Anforderungen entsprach. Mit dem nötigen Kleingeld im Gepäck fuhren wir per Zug ins Ruhrgebiet. Beabsichtigt war, dass wir das Wohnmobil vor Ort mit Kurzzeitkennzeichen ausstatten und dann gleich mitnehmen. Doch die Enttäuschung war groß. Es passte gar nichts. Das Fahrzeug sah lädierter aus, als es auf den Fotos den Anschein gab. Das Bett war quer im Heck positioniert und es war zu dunkel im Inneren. Enttäuscht sagten wir ab und fuhren per Bahn zurück.

Ein paar Wochen darauf erspähte Anne eine Kleinanzeige in einer lokalen Zeitung. Der Beschreibung nach schien alles zu passen und der Preis war innerhalb unseres Budgets. Wir vereinbarten einen Besichtigungstermin mit dem Eigentümer in Flensburg. Das Wohnmobil stand dort  in der Garagenauffahrt als wir ankamen und es gefiel uns auf Anhieb von außen.

Unser Wohnmobil

Alles bereit zur ersten Fahrt

Nach der Besichtigung des Innenraumes waren wir dann vollkommen begeistert. Mit den vielen Extras waren wir der Meinung, dass wir einen sehr guten Kauf machen würden und wurden schnell handelseinig.

Hier die technischen Details:

  • Marke: Hobby
  • Modell Van T500 GESC Exclusive mit 6.8 m Länge
  • Ford Chassis mit 148 PS Dieselmotor
  • KM Stand: 57.000
  • Erstzulassung Mai 2008

Ausstattung:

  • Im Aufbau integrierte Markise
  • Satelliten-TV Einrichtung (Die Sat-Antenne ist in einer Kuppel und stellt sich automatisch ein)
  • Flachbild-TV Bildschirm (wenn auch klein)
  • TomTom Navigation
  • Automatische Reifendruck-Anzeige
  • CB-Funk
  • Klimaanlage
  • Hydraulische Niveauregulierung
  • Neuwertige Winterreifen
  • Fahradgepackträger für drei Fahrräder
  • Rückfahrkamera
  • 2 x 11kg Alu-Gasflaschen
  • Zusätzlich angebrachte 230 V Steckdosen

Das Wohnmobil war in einem fast neuwertigen Zustand. Der starke 148 PS Motor zieht sehr gut durch und verbraucht bei vernünftiger Fahrweise weniger als 9 l/100 km. Gemessen haben wir beständige Werte von 8,6 – 8,85 l/100.

Fernseher

Ende Juni 2013 installierten wir einen neuen Flachbildfernseher. Er ist wandmontiert und kann in seiner Halterung geschwenkt werden, so dass wir auch vom Bett aus fernsehen können. Das Bild ist von hervorragender Qualität.

Unser neuer Fernseher

Unser neuer Fernseher

Wir hatten allerdings Probleme mit der Satellitenantenne. Schon auf der Polenfahrt gab es teilweise keinen Empfang. Wir dachten, es hätte damit zu tun, dass wir zu weit weg von Deutschland waren. Aber wieder zurück, hatten wir immer noch Empfangsprobleme. Nachdem weder ein Fernsehtechniker hier in Malente noch eine Wohnmobilwerkstatt in Lensahn in der Lage waren, das Problem zu lösen, wendeten wir uns an den Importeur der Technik in Trittau. Dort überprüfte man die Antenne und stellte fest, dass das LMB-Modul defekt war.

Nachdem wir das Modul dann ausgetauscht hatten, war auch der Empfang wieder möglich.

Rückfahrkamera

Die beim Kauf im Fahrzeug vorhandene Rückfahrkamera bot kein klares Bild und der Monitor war entschieden zu klein. Ende Juni entschieden wir uns, die Kamera auszutauschen. Jetzt hat man beim Rückwärtsfahren ein völlig neues Gefühl der Sicherheit.

Innenraum
Der Innenraum ist optimal ausgelegt. Die Betten sind in Längsrichtung angeordnet, sodass man sich bei nächtlichen Toilettengängen nicht gegenseitig stört. Fahrersitz und Beifahrersitz lassen sich um 180° drehen. So kann man auch sehr gemütlich fernsehen. Die beiden Sitzbänke lassen sich zu einem Doppelbett umbauen, indem man den Tisch tiefer stellt. Darauf verzichten wir allerdings, um die zusätzliche Matratze nicht immer mitführen zu müssen.

Küche

Küche

Unsere Koje

Unsere Koje

Waschbecken

Waschbecken

Mittwoch, 24. April 2013

Werkstatt

Für heute hatten wir unser Wohnmobil bei Krüger in Raisdorf zur Wartung und Erledigung von kleineren Reparaturen und Verbesserungen eingebucht. Als wir um 9.00 Uhr pünktlich auf der Matte waren, fanden wir einen verblüfften Werkstattmeister vor, der uns wohl überhaupt nicht auf der Rechnung hatte. Nach einigem Kopfschütteln und Ratlosigkeit wurden wir dann aber doch noch eingebucht. Wer weiß, wann wir unser Gefährt wiederbekommen!! Wir werden berichten.

Freitag, 26.4.2013
Alles halb so schlimm

Der neue Fernseher

Der neue Fernseher

Heute kurz vor 17 Uhr war unser Wohnmobil fertig. Auch der neue 19″ Fernseher war eingebaut und brauchte nur angeschlossen werden. Die Gerätehalterung ermöglicht das Drehen um 180°. Dadurch können wir auch von der Koje aus fernsehen.

Unsere neue Rueckfahrkamera

Unsere neue Rueckfahrkamera

 

Die Rechnung für die Wartung, den Einbau des Fernsehers und die Beseitigung diverser kleinerer Mängel war überraschend niedrig. Darüber waren wir hocherfreut und fuhren gut gelaunt nach Hause.

 

Donnerstag, 2. Mai 2013
Wohnmobil-Verschönerungen

Unsere neue Rueckfahrkamera

Unsere neue Rueckfahrkamera

Anne gefiel der Vorhang vor der Koje nicht. Außerdem wollte sie noch eine kleine Gardine für das Fenster über dem Tisch. Wir also los zum Stoff einkaufen und Anne ging dann flugs an die Nähmaschine. Nach etlichen Flüchen, wenn mal wieder der Faden riss, war dann das Werk vollbracht und wir konnten die Vorhänge und die Gardine aufhängen. Jetzt gefällt es uns viel besser. So langsam fangen wir an, unserem mobilen Zuhause unseren eigenen Stempel aufzudrücken.

Das CB-Funkgerät haben wir auch ausgebaut – brauchen wir nicht und wir werden es über Ebay verkaufen. Auch die schlecht funktionierende Rückfahrkamera wird ersetzt. Eine neue mit schönem großen Farbmonitor haben wir bereits gekauft und haben sie bei Autohaus Anders in Malente einbauen lassen.

Freitag, 3. Mai 2013
Hurra, erfolgreich beim TÜV

Unser Wohnmobil muss im Mai zum TÜV. Da wir unsere nächste Reise bereits am 10. Mai planen und dann voraussichtlich erst Mitte Juni wieder in Malente sein werden, mussten wir die TÜV Prüfung noch vorher absolvieren. Jetzt würde sich zeigen, wie gut das Gefährt wirklich war. Ganz so optimistisch waren wir nicht, aber es lief alles glatt. Keine Beanstandungen!!! Alles funktionierte einwandfrei.

Im Anschluss ging es zur Selbstwaschanlage. Nach gut einer Stunde blitzte unser Gefährt wieder.

Samstag, 4. Mai 2013
Aufregung mit dem neuen Fernseher

Die Vorgeschichte: Als wir unseren neuen Fernseher anschließen wollten (an sich nur eine Formalität) erlebten wir eine böse Überraschung, nichts ging. Kein Bild! Bei Conrad angerufen und erklärt, was los war. „Ja, da geht nichts“, wurde uns gesagt, „müssen Sie zurückschicken“.Zu allem Unglück war dann kein Ersatzgerät vorhanden. Mist! Also den Fernseher wieder einpacken und dann nach einer alternative im Internet suchen. Wieder wurden wir bei Conrad fündig, ein Apparat von Telefunken – sollte sogar 90 € weniger kosten.

Heute kam der neue Telefunken Fernseher mit der Post. Wir haben ihn sofort ausgepackt und – oh Schreck – wo ist der 12 V Anschluss? Nicht vorhanden! Also bei Conrad anrufen … „Schicken sie den Fernseher zurück“ war die Antwort. Das löste zwar das Problem nicht, aber was bleibt uns anderes übrig. Jetzt ist das Gerät bereits eingepackt und geht am Montag zur Post.

Jetzt auf ein drittes Mal an den Computer und einen, hoffentlich passenden 19 Zoll Fernseher mit 12 V Anschluss bestellen. Diesmal wurden wir bei Amazon fündig. Leider bekommen wir das Gerät nicht rechtzeitig vor unserer nächsten Reise, so dass wir erst einmal mit unseren alten Fernseher vorlieb nehmen müssen.

Installation eines Gastanks
5. Oktober 2013

Gas Tank

Gas Tank

Auf Grund unserer Probleme mit dem Austausch von Gasflaschen im Ausland haben wir uns nach langer Überlegung zum Einbau eines festinstallierten Gastanks entschlossen.

Am 25. Oktober 2013 hatten wir einen Einbautermin bei der Firma Wynen Gas in Viersen. Der Einbau ging reibungslos vonstatten und der erste Test verlief erfolgreich. Drei Stunden nach unserer Ankunft waren wir bereits wieder auf der Rückreise.

Der Gastank wird von außen befüllt. Dafür wurde ein Füllstutzen in die Außenwand des Wohnmobils eingearbeitet. Jetzt können wir auf jeder Tankstelle in Europe, die LPG Gas anbietet auffüllen. Das macht das Reisen im Ausland sehr viel einfacher. Außerdem entfällt der Ausbau, das Schleppen und der Wiedereinbau beim Wechseln von Gasflaschen.

Ein zusätzlicher Bonus: LPG hat einen höheren Wirkungsgrad als das in den Flaschen abgefüllte Butan, d.h. unsere Heizleistung ist jetzt spürbar höher.

Auf der Rückreise von Viersen nach Malente machten wir noch zweimal Station und konnten in diesen Tagen den neuen Tank ausprobieren. Die Heizleistung ist wirklich besser als vorher. Wir sind voll zufrieden.

Frühjahrsputz und Reisevorbereitungen 2014
Da wir in diesem Jahr noch für 9 Wochen auf Teneriffa waren und erst Ende April zurückkamen, kommen wir später in Gang als im letzten Jahr. Als wichtigstes Ziel haben wir uns die Versiegelung des Lacks mit einer Nano-Politur vorgenommen, ein nicht unerheblicher Aufwand. Wir hatten uns von einer entsprechenden Werkstatt in Pansdorf einen Kostenvoranschlag machen lassen, aber die ca. € 2.500 Euro schreckten uns ab. Also doch selber machen. Die Politur selbst ist nicht ganz billig. Außerdem braucht man unterschiedliche Mittel für Metall- und Plastikflächen. Zusätzlich beschafften wir uns ein Black & Decker Poliergerät.

Von dem Lieferanten der Nanoversiegelung wurde uns gesagt, es müsse trocken sein, aber keine Sonne scheinen. Solche Wetterbedingungen treten nicht so häufig auf. Am 14. Mai war so ein Tag. Zuerst war das Dach dran. Anne ist nicht höhenfest und daher war Frederick an der Reihe. Als er mit einer Leiter auf das Dach stieg, war er entsetzt. Zum einen über den Dreck, der sich dort über längere Zeit angesammelt hatte und zweitens über den Schaden, den Lindenblüten im Lack verursacht hatten. Für die Lindenblütenschäden haben wir noch keine Lösung. Ein entsprechendes Mittel aus dem Bauhaus war wirkungslos. also weiter suchen.

Frederick machte sich dann daran, das Dach zu schrubben. Es war mühselig, aber es zeigte Wirkung. Aber da er erst am Nachmittag angefangen hatte, wurde die Arbeit nicht fertig. Am Donnerstag ging es dann weiter.

Frederick beim Schrubben des Daches 15.5.2014

Frederick beim Schrubben des Daches

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – siehe (Selfie) Foto. Dann ging es an die Nano-Versiegelung und zwar war als erstes die Kuppel der Camos-Satellitenanlage dran. Das Problem einer Kuppel ist, dass bei Regen der Empfang empfindlich gestört wird und meistens überhaupt nicht stattfindet. Die Hoffnung ist, dass durch die Nano-Versiegelung die Öberfläche dermaßen glatt werden soll, dass das Regenwasser keine durchgängige Schicht mehr bildet und dadurch der Empfang bei Regen möglich sein sollte. Wir werden über den Erfolg (oder Misserfolg) berichten, sobald wir den ersten Test hinter uns haben.

Blitzsauberes Dach

Blitzsauberes Dach

Da es am Nachmittag zunehmend aufklarte, musste die Nano-Versiegelung des Daches auf später verschoben werden. Wir werden weiter darüber berichten.

 

Neue Solarversorgung
Freitag, 16. Mai 2014

heute war das Wohnmobil bei Krüger in Raisdorf. Wir hatten uns entschieden, unsere Bordstromversorgung durch eine Solar-Anlage zu verbessern. Vor zwei Wochen passierte es uns abends in Schachtholm, dass wir plötzlich keinen Strom mehr hatten. Das wäre uns mit einer Solar-Anlage nicht passiert. Mit der neuen 100 W Anlage sollten wir zukünftig weitestgehend von

100W Solaranlage

100W Solaranlage

Stromversorgungsquellen auf Stellplätzen unabhängig sein. Finanziell rechnet sich das Ganze wahrscheinlich nicht, bei Strompreisen von durchschnittlich zwei Euro pro Tag auf Stellplätzen auf jeden Fall nicht kurzfristig. Aber die Gewissheit, auch bei häufigeren Übernachtungen auf Plätzen ohne Strom trotzdem ausreichend versorgt zu sein, war ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Wir werden euch über die Erfahrungen mit der Anlage auf dem Laufenden halten.

Lindenblüten
Noch ein Thema: Lindenblüten! Unser Parkplatz in Malente ist unter zwei großen Lindenbäumen. Da parken wir immer, wenn wir zuhause sind und haben auch noch nie Probleme gehabt. Aber um die Blütezeit waren wir im letzten Jahr nicht zuhause. Als wir das Wohnmobil am Montag, 12. Mai zum Autohaus Anders für die fällige Wartung fahren wollten, staunten wir nicht schlecht. Das ganze Fahrzeug war mit Lindenblüten bedeckt. Gut, also die Windschutzscheibe und Kühlerhaube freimachen, was auch so leidlich gelang. Das Dach konnten wir nicht reinigen, weil wir da nicht hinauf konnten.

Am Mittwoch stand die Autowäsche an und als wir in der Selfservice-Waschanlage an die Arbeit gingen, bemerkten wir das Malheur: Die Lindenblüten hatten Flecken verursacht, die auch bei heftigem Schrubben nicht zu entfernen waren. In Malente parkten wir das Wohnmobil vor der Tiefgarage (weil wir dort Wasser und Strom und eine große Leiter haben) und dann machte sich Frederick daran, das Dach zu reinigen. Das Dach selbst war noch recht feucht und obwohl dort massig Lindenblüten lagen, hatten diese sich noch nicht in den Lack gefressen. Nur auf der Schräge über dem Fahrerhaus und auf der Klimaanlage waren sie eingetrocknet. Wir hatten uns noch ein Spray zum Entfernen von Baumwachs geholt, aber das erwies sich als völlig untauglich. Das Wohnmobil ist zur Zeit zwar wieder schön sauber mit Ausnahme der Lindenblütenflecken. Im Internet wurde Bremsreiniger empfohlen. Hat aber auch nichts geholfen. Motto: Stellt euer Wohnmobil im Frühjahr nicht unter Lindenbäumen ab!

Winterlager 2014/2015

Im Winterlager 2014-2015

Gut eingepackt für den Winterschlaf

Unser Winterlager in Lensahn stand uns dieses Jahr nicht zur Verfügung. Wir bekamen aber eine Empfehlung für eine Halle in Schaalby bei Schleswig. Anlässlich einer Fahrt (mit dem Wohnmobil) nach Husum zu den dortigen Krabbentagen machten wir in Schaalby Station und schauten uns die Halle an. Es sind sogar fünf Hallen, die hauptsächlich der Erzeugung von Strom mit Photovoltaik-Anlagen dienen. Alle Dächer sind bis zum Rand mit den Photovoltaik-Modulen ausgelegt.

Der Betreiber bot uns einen ganzjährigen Platz für 296 Euro an inklusive 230V Stromzugang. Das hat den Vorteil, dass die Batterien nicht ausgebaut werden müssen. Durch einen Code hat man ganzjährig Zugang zur Halle. Wir entschieden uns für dieses Angebot und am 1. November brachten wir das Wohnmobil in die Halle und meldeten es dann ab.

Am 1. April 2015 fängt dann die neue Wohnmobilsaison an.

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