Wilhelmshaven

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Dienstag, 2. Juli 2013

Wilhelmshaven -Faulenzen bei 25°

Wilhelmshaven -Faulenzen bei 25°

Am Vorabend bemerkten wir, dass unsere automatische Einstiegsstufe klemmte. Sie wollte weder ausfahren noch einfahren. Nur mit manueller Unterstützung bewegte sie sich mühselig. Von anderen Wohnmobilisten hatten wir bereits gehört, dass diese Stufen manchmal Probleme bereiten. Unser Nachbar auf dem Stellplatz hatte die gleiche, ausfahrbare Stufe und von Ihm erfuhren wir, dass es einen Vertragshändler in Oldenburg gibt. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf zu diesem Händler im Norden Oldenburgs. Es war ein riesiger Laden plus Werkstatt mit einer großen Anzahl von ausgestellten Wohnmobilen und Wohnwagen.

Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und bat uns, ein wenig zu warten, da der zuständige Techniker anderweitig beschäftigt war.

Oldenburg - Wilhelmshaven

Tagesetappe: 76 km

Nach kurzer Wartezeit waren wir dann dran. Der Techniker schaute sich das Ganze an und sagte, es wäre buchstäblich „Sand im Getriebe“. Es kommt daher, dass beim Fahren Schmutz von den Vorderreifen in den Stufenmechanismus geschleudert wird. Nach einigen Versuchen mit HD40 Unterstützung gelang es dem Techniker, die Stufe wieder gangbar zu machen. Auf die Frage nach den Kosten winkte er ab. Na, so was Nettes! Wir mussten aber noch eine Gasflasche austauschen, so dass die Firma noch einen kleinen Profit machte.

Dann ging es weiter nach Wilhelmshaven. Wir fanden einen Stellplatz am Freibad, wo wir auch unser Wohnmobil ver- und entsorgen konnten.

Die Stadt war ca. 4 km entfernt. Daher entschieden wir uns, dorthin mit den Fahrrädern zu fahren. Es war eine langweilige Fahrt entlang der Hauptstraße. Nach fünf Kilometern waren wir endlich am Hafen. Straßen in schlechtem Zustand, sehr holperige Fahrradwege und das Fehlen jedweder Atmosphäre vermieste uns diese Tour. Wir radelten dann auf der Wasserseite zurück – soweit es ging. Dann ging es über noch mal schreckliche Fahrradwege weiter gen Norden, bis wir letztendlich bei einem großen Marktkauf landeten, wo wir kurz Station machten, um unsere Lebensmittelvorräte aufzustocken. Den Rest des Tages verbrachten wir in Muße in unseren bequemen Stühlen vor dem Wohnmobil bei 25°.

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