Prag

 In 2016, Tschechien

Montag, 2. Mai 2016
Fahrt nach Prag

Ich musste dringend noch ein paar Geburtstagsgrüsse auf den Weg bringen, deshalb fuhren wir nach dem Frühstück schnell noch einmal in die Stadt zum Bahnhof, wo auch das Postgebäude war. Dort gab es praktischerweise auch schöne Karten, die ich vor Ort schreiben und auf den Weg bringen konnte. Frederick hatte inzwischen den GPS Code für die Strecke nach Prag eingegeben. Natürlich über Land, Autobahnen (Vignette nötig!) vermeiden, Fahrtzeit 3 1/2 Stunden.

Nur wenige Minuten aus Gmünd heraus und schon überquerten wir ohne Probleme die Grenze nach Tschechien. Niemand war da, an den verlassen erscheinenden Grenz-Kontrollgebäuden von einst. Wir passierten einige weitere verwahrloste Häuser, bevor sich die Landschaft öffnete und wir in eine Region mit großen Feldern und blühendem Raps kamen. Anfänglich waren die Straßen gut ausgebaut, das sollte sich erst später ändern. In vielen kleinen Orten konnte man erkennen, dass die Leute sich an das Verschönern ihrer Häuser und Grundstücke machten: neue Dächer, ein neuer Anstrich, bunte Gärten. Aber wie noch häufig im Osten lag auch manches im Argen (immerhin ist es erst 27 Jahre her, dass sich auch Tschechien vom Joch des Kommunismus befreit hat).

An den Straßenrändern standen Apfelbäume in schönster Blüte, in der Ferne schauten wir auf grüne Hügel. Landschaftlich ist es eine der schönsten Gegenden, die wir durchfahren haben.

Fahrt durch die schöne tschechische Landschaft-4

Fahrt durch die schöne tschechische Landschaft

Fahrt durch die tschechische Landschaft

Fahrt durch die tschechische Landschaft

Gegen 15 Uhr brauchte der Fahrer eine Pause und etwas zu essen. Da kam uns das kleine Dorf, das wir durchquerten gerade recht. Wir hielten in der Nähe eines kleinen Restaurants an und fragten, ob wir etwas bestellen könnten. Weder deutsch noch englisch half hier, also Zeichensprache. Leider war die Küche bereits geschlossen (das gab es in Ungarn nie!) und die Wirtin bot uns Kaffee an. Den wollten wir aber nicht, deshalb gingen wir in den nahe gelegenen Coop Laden und kauften – immer gefährlich, mit leerem Magen einzukaufen – 10(!) Würstchen, Brot und was wir sonst noch so brauchten. Dann schmausten wir erstmal im Wohnmobil, bevor wir die Fahrt fortsetzten. Noch eine Stunde bis Prag. Leider kamen wir auf eine Straße mit Baustellen, somit wurde weiträumig umgeleitet. Schwierig, wenn man die Schilder auf Tschechisch nicht lesen oder interpretieren kann. Also noch mehr Landschaft, dieses Mal in die Berge mit sehr schmalen Straßen und Wald. Es schlängelte sich in einer Tour hinauf, wieder hinunter und so weiter. Konzentration pur für Frederick, da es auch noch entgegenkommenden Verkehr gab.

Frederick, voll konzentriert

Frederick, voll konzentriert

Tschechische Landschaft

Tschechische Landschaft

Wir waren froh, dass das Navi-Gerät die Minuten bis zur Ankunft in Prag herunter zählte, obwohl von größerer Stadt weit war breit nichts zu sehen. Das gab Frederick doch einige Kopfschmerzen. Hatte er sich etwa beim Eingeben des GPS Codes vertippt? Richtig, mitten in einem Waldstück verkündete das Navi: Ziel erreicht! Na toll, also die Eingabe kurz checken, da fehlte doch tatsächlich eine 4… Fehler erkannt – Fehler gebannt. Neues Ziel: Prag, jetzt aber richtig, eine weitere Stunde Fahrtzeit. Und das wurde noch mal richtig spannend. Denn unser Stellplatz befindet sich auf einer Insel und war verkehrstechnisch nicht einfach zu erreichen. Zudem war Feierabend- und Großstadtverkehr. Das Navi tat sein bestes, und Frederick auch. Es war schon sehr knifflig, dem vorgezeichneten Weg zu folgen, durch Tunnel und verschnörkelte Schnellstraßen um die Stadt herum, von der wir nicht viel sahen.

Endlich erreichten wir den Platz. Eine schmale Insel in der Moldau, -zig Wohnmobile standen dicht an dicht (von wegen 3 m Sicherheitsabstand), überwiegend Länderkennzeichen. Norwegen. Da waren alles Mitglieder eines norwegischen Wohnmobil-(Bobil)Klubs, die mit 22 Wohnmobilen gemeinsam unterwegs waren. Wir quetschten uns auf dem praktisch voll belegten Platz in die letzte knappe Lücke, die man uns zuwies, da wir ja reserviert hatten. Die direkten Nachbarn, Belgier rechts und Dänen links waren darüber natürlich nicht sehr erfreut, aber es war ja nicht zu ändern. Nachdem wir uns aufgebaut hatten verschwand Anne sofort Richtung Duschen. Etwas gewöhnungsbedürftig hier, da es Gemeinschaftsduschen sind. Natürlich sind Männer und Frauen getrennt. Aber die Sanitärräume sind recht neu und gut eingerichtet. Leider ware der WLAN-Empfang dermaßen schlecht, dass er nicht zu gebrauchen war. Sehr bedauerlich, da wir ja vom WLAN komplett abhängig sind, um diese Berichte zu schreiben. Nicht zu ändern und Frederick ging nach vorne zur Rezeption, um näher am WLAN zu sein, um einige notwendige Arbeiten zu erledigen. Dort ging es etwas besser.

Stellplatz Prag

Stellplatz Prag

Gmünd - Prag

Gmünd – Prag (blaue Linie)

Wir bauten unsere Stühle vor dem Wohnmobil auf (an der Seite war es zu eng) und genossen den warmen Abend draußen mit lesen und Gespräche mit unserem belgischen Nachbarn, die aber der Sprache nach doch wohl deutsch waren, aber halt in Brüssel wohnten. Das Abendessen fiel aus, da wir uns ja schon unterwegs die Bäuche vollgehauen hatten. Nachts war es ruhig und wir schliefen gut durch.

Dienstag, 3. Mai 2016
Faulenzen in Prag

Gut ausgeschlafen auf diesem ruhigen Platz – die älteren Norweger gehen wohl auch alle früh schlafen und machen keine „Party“ abends – fingen wir an, unsere Berichte aufzuarbeiten. Bei dem schönen Wetter konnten wir draußen schreiben. Außerdem waren wir jetzt näher am WLAN und die vielen Norweger, die das Netz blockieren und es langsam machen, waren früh morgens bereits von einem Bus abgeholt worden. Im Wohnmobil gab’s auch einiges zu tun wie aufräumen und Wäsche per Hand waschen, denn leider war die Waschmaschine am Stellplatz kaputt. Mit unseren Nachbarn, von denen wir dachten, sie seien Deutsche (wegen des Nummernschildes), hatte Frederick sich bekannt gemacht. Sie sprachen Englisch und schnell stellte sich aufgrund des Akzents heraus, dass sie aus  Neuseeland kamen. Neun Wochen lang will das Paar durch Europa touren. Wir verabredeten uns für den Abend auf ein Glas Wein.

Setsame Mischung, Kneipe, Restaurant und Waschsalon

Setsame Mischung, Kneipe, Restaurant und Waschsalon

Erst am Spätnachmittag bewegten wir uns endlich und gingen die 400 m zur Straßenbahn-Haltestelle. Ein Ticket für mich (2 €, Nutzdauer 1 1/2 Stunden) gab es im kleinen Kiosk. Frederick, da die Altersgrenze erreicht (70), fährt frei. Unser Plan war, schnell mal in die Innenstadt zu fahren, Fahrtzeit etwa 15 Minuten. Wir stiegen in die Bahn, doch nach einer relativ kurzen Strecke kam sie nicht weiter wegen einer Baustelle. Die Feierabend-Fahrer zwängten sich alle vor die Bahn und nichts ging mehr. Das war uns und anderen Reisenden zu blöd, wir stiegen beim nächsten Halt aus und wanderten zurück durch die Vorstadt. In der sieht es ziemlich marode aus. Zwar gibt es ein großes Shopping-Center, aber die Häuser rechts und links haben lange keine Farbe mehr gesehen. Eigentlich schade. Beinahe an jeder Straßenecke gab es die „Eckkneipe“, das erinnerte uns stark an das alte Berlin. Ein Schild wies uns auf die Brauerei Staropramen hin. Wir folgten dem Hinweis und standen vor dem Eingang des Besucher-Zentrums. Leider war zu, da nach 18 Uhr. Im angeschlossenen Pub war auch noch nicht viel los. Eine nette Dame erkläre uns auf Englisch die Öffnungszeiten für die Brauerei-Besichtigung. Da werden wir uns dann mal einfinden in den nächsten Tagen. Uns erschien der Rückweg zu Fuß lang, erstaunlich, wie viele Meter so eine Tram  unmerklich macht. Wir waren doch schon ein ganzes Ende mit der Straßenbahn gefahren.

Auf einer Tankstelle kauften wir Chips und Erdnüsse für unsere Gäste und erreichten etwas später unseren Stellplatz.

Stephanie and Mark

Stephanie and Mark

Stephanie und Mark, unsere Nachbarn kamen erst gegen 22 Uhr zu uns. Sie waren in einem Konzert gewesen. Vorher hatten uns vorher das Programm gezeigt und gefragt, ob wir nicht mitwollten. Witziger Weise  waren es haargenau die selben Stücke, die wir in Budapest in der Kirche gehört hatten: angefangen mit dem Canon von Pachelbel bis zu den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi. Hier spielten sieben Musiker des  Prager Symphonie-Orchesters auf. Die Tickets sollten 50 € kosten (für 2), also verzichteten wir lieber.

Wir verbrachten einen netten und interessanten Abend mit den beiden und haben viel über Neuseeland, seine Menschen und das Leben dort erfahren. Stephanies Vorfahren stammen, man glaubt es kaum, aus Cornwall! Um 1860 ist der Miner (Grubenarbeiter) aus dem kleinen Dorf Ludgvan nahe Penzance ausgewandert. Über Cornwall konnten wir Stephanie eine Menge erzählen. Gegen 23 Uhr klopfte es an unserer Eingangstür. Es war der norwegische Nachbar, der besorgt war, dass unsere Markise nicht ausreichend gegen Wind gesichert war, obwohl es kaum wehte. Er befürchtete wohl, Nachts durch die Markise bei Wind  gestört zu werden. Wir versprachen ihm, die Markise noch zu sichern. Doch der Untergrund war sehr hart, so dass es schwierig sein würde, die Häringe in den Boden zu schlagen. Also fuhr Frederick die Markise wieder ein. Der Nachteil: unsere unter der Markise aufgestellte Wäsche wurde bei dem wenig später einsetzenden Regen pitschnass. Irgendwann war es aber Zeit zum Schlafengehen, denn es war bereits 0.30 Uhr.

Mittwoch, 4. Mai 2016
Regen, Regen, Regen

Es hatte die ganze Nacht über geregnet und es setzte sich den ganzen Tag über fort. Uns blieb nichts anderes übrig, als im Wohnmobil zu hocken, zu lesen und Fehler im Computer System zu beseitigen. Denn unser Blog war durch Fehler der Hosting Firma zusammengebrochen. Damit war Frederick gut ausgelastet und beschäftigt. Ich besuchte unsere neuseeländischen Nachbarn nebenan und berichtete Stephanie einiges über Cornwall. Wir werden uns für sie einmal auf Spurensuche in Ludgvan begeben und den Faden ihrer Herkunft aufnehmen, wenn wir im Juni wieder dort sind.

Unser Norweger hatte offenbar ein schlechtes Gewissen, als er jetzt am Morgen sah, dass unsere Wäsche völlig nass geworden war und er entschuldigte sich bei uns. Am Spätnachmittag wurde es wirklich Zeit, sich einmal die Beine zu vertreten, selbst wenn es noch so regnete! Wir fragten unsere Nachbarn, ob sie uns zum Besucherzentrum der Brauerei Staropramen begleiten wollten und sie willigten ein. Ich las vorher  bei Tripadvisor nach, wie gut die „Brauerei“-Führungen waren. Leider kein gutes Ergebnis! Man wird durch ein Museum geführt und erhält über Filme und Audio Einsichten in die Herstellung des Bieres.  Zur Produktionsstätte nebenan hat man keinen Zutritt.  Und das sollte ca. 8 Euro inklusive ein Freibier pro Person kosten …  Darüber wollten wir noch mal auf dem Weg zur Brauerei nachdenken, zumal in dem Keller-Restaurant Bier und kleine Mahlzeiten angeboten wurden. Das wäre das perfekte Abendessen! Mit  Schirmen und Regenkleidung bewaffnet liefern wir wohl 20 Minuten an der viel befahrenen und lauten Straße entlang bis wir das Gebäude Staropramen erreicht hatten. Kurze Lagebesprechung vor dem Eingang, die einstimmige Entscheidung: keine Besichtigung, sondern lieber etwas essen und ein Bier dazu, also ab in den Pub im Keller. Drinnen war es warm und sehr gemütlich.

Wir mit Stephanie und Mark

Wir mit Stephanie und Mark

Glücklicherweise durfte hier nicht geraucht werden. In vielen anderen Restaurants in Tschechien wird geraucht! Das Nichtraucher-Gesetz existiert hier offenbar nicht. Es war schon kurz vor 17 Uhr und die Bedienung wies uns gleich darauf hin, dass der Laden um 18 Uhr geschlossen wird. Dann bitte Beeilung mit der Bestellung und dem Service! Wir orderten dunkles Bier, das uns sehr gut schmeckte. Gleich darauf wurde das Essen serviert, unsere Auswahl war Gulasch, Prager Schinken und Schinken-Käse-Baguette. Dazu passte ein zweites Bier. Allen schmeckte es hervorragend. Die Rechnung belief sich auf etwa 8 Euros pro Person, wir fanden, dass das eine wirklich gute Investition gewesen war. Punkt 18 Uhr verließen wir das Lokal und siehe da, der Regen hatte aufgehört und wir konnten trockenen Fußes zurück zum Stellplatz.

Stephanie und Mark luden uns auf ein Glas Wein in ihr so schickes nagelneues Wohnmobil ein, Marke Dethleffs „Trend“. Das Lay-out im Inneren war sehr großzügig, das Design der Möbel und und die Farben der Polster hell und modern. Man sieht, dass die Wohnmobil-Hersteller sich immer wieder etwas Neues, Praktischeres und Schickeres einfallen lassen. Die beiden werden auf ihrer Weiterreise sicher eine gute Zeit haben und sich in ihrem Wohnmobil wohlfühlen.

Irgendwann wurde es Zeit zum Schlafengehen. Stephanie und Mark wollten am nächsten Tag zu ihrem nächsten Ziel, Salzburg aufbrechen und mussten früh aus den Betten.

Donnerstag, 5. Mai 2016
Anstrengende Stadtbesichtigung

Mark winkt zum Abschied

Mark winkt zum Abschied

Nach dem Frühstück und der Verabschiedung unserer beiden Neuseeländer spazierten wir die paar Minuten (etwa 700 m) zur Straßenbahn-Haltestelle.

Endlich schien uns die Sonne wieder, ein vielversprechender Tag. Wir wollten die Innenstadt erkunden. Prag ist die Hauptstadt und gleichzeitig die bevölkerungsreichste Stadt (mehr als  1,2 Mill. Einwohner) Tschechiens. Die Bahntickets kauften wir an dem kleinen Zeitungskiosk vor der Haltestelle. Nur Anne brauchte sie ( gültig für jeweils 30 Minuten = 80 Cent pro Ticket, Fahrtdauer etwa 15 Minuten), weil sie noch jung ist … Unter 70, ab 70 hat man dann wieder einen Freifahrt-Schein. Wir bezahlen auf unserem Stellplatz 25€ pro Tag, da freuen wir uns, dass wir auch mal wieder etwas einsparen.

Wir stiegen am Wenzels Platz aus, einer wirklich großzügigen Fläche – voller Menschen! Der Platz ist eigentlich gar kein Platz, sondern mehr eine Prachtstraße mit einem sehr breiten Mittelstreifen, der sehr schön gestaltet wurde. Wir waren gleich gut beschäftigt: große Tafeln mit der Geschichte Prags waren am oberen Ende des Platzes aufgestellt und wir nahmen die Gelegenheit wahr, einiges nachzulesen.

Wenzelsplatz mit den Informationstafeln

Wenzelsplatz mit den Informationstafeln

Anne auf dem Wenzelsplatz

Anne auf dem Wenzelsplatz

Die Stadt war königliche und kaiserliche Residenzstadt, besonders unter den Luxemburger und Habsburger Regentschaften. Prag wurde im 10.Jahrhundert erstmalig schriftlich erwähnt, blickt also auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Kelten, Slawen, Germanen, deutsche und jüdische Kaufleute folgten später. Karl IV, der berühmteste und hochverehrte Sohn Prags war es zu verdanken, dass Prag im 14. Jahrhundert Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches wurde und somit ein politisch-kulturelles Zentrum in Mitteleuropa. Er baute die bereits bestehende Burg aus und sorgte für den Bau vieler Kirchen. Über Jahrhunderte begegneten und inspirierten sich tschechische, österreichische, deutsche und jüdische Kultur, „Multi-kulti“ sozusagen. Religionskriege und Eroberungskriege zerstörten leider immer wieder das friedliche Miteinander. Heute zählt Prag zu einer der reichsten Regionen Europas. Mit nur 2,5 % (lt. Eurostat) die niedrigste Arbeitslosenquote in der europäischen Union.

Es gibt so viel zu sehen, die Häuser sind prachtvoll und aus verschiedenen Epochen: Barock, klassizistisch, Gotik, Jugendstil etc.

200 Geschäfte in dem rosa Gebäude

200 Geschäfte in dem rosa Gebäude

Alststadtplatz und Kirche Jungfrau Maria von der Teyn

Alststadtplatz und Kirche Jungfrau Maria von der Teyn

Wir gingen durch schmale Gassen und fanden uns vor der spanischen Synagoge wieder. Selten haben wir unterwegs so viele Leute gesehen, aus aller Herren Länder! Wir brauchten eine Pause und kehrten zum Mittag ein. Ein Blick in die Speisekarte verriet uns, dass die Preise hier sehr viel höher als in Ungarn sind. Im Service wird mit Lächeln eher sparsam umgegangen, aber das Essen war gut. Weiter ging es an Kirchen und Plätzen durch enge Straßen Richtung Moldau. Wir überquerten die Máne-Brücke, die sich im Vergleich zu den schönen Brücken in Budapest bescheiden ausnimmt. Von Ferne sahen wir zur Karlsbrücke hinüber. Wie wohl alle Touristen zog es uns dorthin. Im 14. Jahrhundert errichtet, verband sie die Altstadt mit der Kleinseite, auf der die Burg liegt.

Die Prager Burg

Die Prager Burg

Die berühmte Karlsbrücke

Die berühmte Karlsbrücke mit dem Karlstor

Der Krönungsweg der böhmischen Könige führte über die Brücke Sie gilt als Wahrzeichen der Stadt und es schien, dass sich hier alle Touristen Prags versammelt hätten! Frederick bekam einige gute Fotomotive vor die Linse! Und endlich erreichten auch wir die Stufen zur Karlsbrücke. Das war ein Geschiebe und Gedrängel, wie auf einem Jahrmarkt. Rechts und links standen denn auch Händler und verkauften ihre Waren: Künstler ihren Schmuck, Maler ihre Bilder, ganz wie in Paris auf der „Pont Neuf“. Auch Straßenmusiker sind auf der Brücke gut vertreten.

Barocke Häuserfront am Wenzelsplatz

Barocke Häuserfront am Wenzelsplatz

Astronomische Uhr und Namenstag-Scheibe am Alten Rathaus

Astronomische Uhr und Namenstag-Scheibe am Alten Rathaus

Astronomische Uhr

Astronomische Uhr

Bloß raus aus dieser Enge! Prag machte müde. Für heute hatten wir genug gesehen und erlebt: Statuen, Denkmäler, Brunnen, schöne alte, wunderschön restaurierte Gebäude, die erstaunliche astronomische Uhr am alten Rathaus, zu der man sich stündlich zum Schauen einfinden sollte, den originellen Spielzeugladen Hamleys (den wir in London wohl verpasst haben), Parks, historische Häuserzeilen, die beeindruckende Burg aus der Ferne,  Straßenkünstler, Musiker, Gaukler, Massentourismus.

Wir  stellten uns die Frage: schaffen wir Prag (an einem Tag) oder schafft Prag uns? Das letztere traf zu. Die Füße schmerzten (viel Kopfsteinpflaster und mit Mosaiksteinen gelegte Wege), der Rücken, kein Wunder nach sieben Stunden auf den Beinen. Zeit für die Rückkehr. Völlig erschlagen erreichten wir unseren Stellplatz. Ein heißes Fußbad musste her, kleines Abendessen und Schluss! Unsere 44 norwegischen Nachbarn hatten sich zum Umtrunk und Musizieren (Akkordeon) draußen zusammengesetzt. Das wollte Frederick gleich mal im Bild festhalten und erhielt prompt die Einladung, sich dazu zu gesellen. Gott sei dank konnte er das ablehnen a) mangelnde norwegische Sprachkenntnisse meinerseits, b) zu erledigt für den heutigen Tag! Aber nett gemeint war es schon!

Denkmal Karl IV

Denkmal Karl IV

Malostranska Platz

Malostranska Platz

44 Norweger feiern auf dem Stellplatz

44 Norweger feiern auf dem Stellplatz

Wir versprachen uns, es mit dem Laufen am Freitag nicht zu übertreiben…. Wir wollen morgen an einer geführten Stadtwanderung teilnehmen,

Freitag, 6. Mai 2016
Geführte Stadtwanderung

Wieder ein sonniger Tag, perfekt für die Führung, zu der man sich nicht einmal anmelden musste. Von 10 bis 15 Uhr, jeweils zur volle. Stunde werden diese „free Tours“, kostenlosen Stadttouren angeboten. Nichts ist kostenlos, so auch nicht diese geführte Tour, denn am Schluss erwartet der  Stadtführer eine sogenannte Spende (mehr dazu später). Man sollte sich 10 Minuten vor Beginn am Marktplatz in der Altstadt einfinden. Wir schafften die 11 Uhr Tour und entschieden uns für die in englischer Sprache geführte. Jeder bekam ein Kärtchen mit einer Nummer ausgehändigt. Es stellte sich heraus, dass 86 Leute mitgehen wollten! Die Tour musste geteilt werden. Unser Guide/Stadtführer hatte sich inzwischen vorgestellt und die ersten witzigen Bemerkungen gemacht, inkl. Schwarzem Humor: zum Beispiel wies er uns darauf hin, dass Busse, Straßen- und U-Bahnen grundsätzlich Vorfahrt haben und keine Rücksicht auf Fußgänger nehmen würden. Für jeden überfahrenen Fußgänger würde ein U-Bahnfahrer würde sogar drei Wochen bezahlten Urlaub bekommen!!!

Unser Tourführer "Colorado" David

Unser Tourführer „Colorado“ David

Namenstagscheibe am Turm des Alten Rathauses

Namenstagsscheibe am Turm des Alten Rathauses

Wir entschieden uns also, mit David, 32 Jahre alt, aus Colorado/USA zu gehen. Er erzählte ein bisschen über sich, z.B. dass sein Vater aus Mexiko, seine Mutter aus Spanien käme. Er hatte das Abenteuer gesucht, wollte die Welt kennenlernen, zog durch Europa und verdiente seinen Lebensunterhalt mit kellnern, Toiletten putzen, alle möglichen Arten von Jobs und nun eben als Guide. In den zwei Jahren, die er in Prag lebte, hatte er sich einen großen Fundus an Wissen angeeignet, wie wir später erfuhren. Außerdem besuchte er die Abendschule, um Tschechisch zu lernen. Vielleicht nicht die schlechteste Idee… Der Rundgang sollte etwa 2 1/2 Stunden dauern. David wird von keinem Tourismus-Unternehmen bezahlt. Sein Einkommen bestand aus dem Geld, das die Leute ihm am Ende der Tour nach ihrer eigenen Wertschätzung gaben. Da muss man dann schon gut sein und die Gruppe unterhalten und fesseln können!

Das Thema der Stadtbesichtigung: die wichtigsten Prager Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, und los ging es. Damit wir David nicht aus den Augen verloren, hatte er sich mit einem großen gelben Schirm bewaffnet. Unterwegs trafen wir an allen interessanten Ecken auf gleichermaßen bewaffnete Stadtführer und ihre Gruppen, die Stadt war voll von ihnen! David begann mit einer 12 minütigen, heiteren Erzählung der Prager Entstehungsgeschichte. Zu Beginn der Tour ging es zum alten Rathaus aus dem Jahr 1338 mit der (schon oben erwähnten) astronomischen Aposteluhr (15. Jahrhundert, unglaublich, dass sie immer noch funktioniert) sowie der Namenstagsscheibe. Beides wurde uns sehr gut von David erklärt.  Weiter ging es zum Pulverturm, dem Karlstor mit Blick auf Karlsbrücke, das Konzerthaus „Rudolfinum“ am Ufer der Moldau, zum jüdischen Viertel mit der Altneu-Synagoge, die allerdings nicht mehr genutzt wird, sondern heute ein Ort von Ausstellungen und Informationen ist.

Aussichtsgang hoch oben auf dem Rathausturm

Aussichtsgang hoch oben auf dem Rathausturm

Konzerthaus Rudolfino

Konzerthaus Rudolfino

David erzählte, dass jüdische Einwanderer vor hunderten von Jahren das denkbar schlechteste Wohngebiet zugewiesen bekamen. Das Areal lag sehr tief und wurde bei Hochwasser ständig überflutet. Über die Zeiten hinweg wurde deshalb immer mehr aufgeschüttet, um eine. höheren Straßenlevel zu erhalten. Im 18. Jahrhundert erhielten die Juden mehr Rechte und konnten sich in anderen Stadtteilen ansiedeln. Das alte Viertel verkam zum Slum. Die Häuschen wurden abgerissen und durch die Neubauten bekam die Gegend ein völlig neues Gesicht. Ironie der Geschichte heute: eine der „teuersten“ Straßen, die “Pařížská” mit vielen  Marken-Mode-Boutiquen verläuft hier.

David wusste uns auf sehr witzige Weise Wissen zu vermitteln. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach fast zwei Stunden war allen nach Kaffee-/und Toilettenpause. Anmerkung: in der ganzen Stadt findet man Hinweise auf WC’s, „öffentliche“ Toiletten. Kosten um die 10 Kronen, aber man kann auch in Euro bezahlen, zwischen 50 Cent bis 1 €. Wir legten an einem Café eine 15-minütige Pause ein und kauften „Take away Coffee“ (keinen „coffee to go“, wie es bei uns immer so a hin heißt!) und etwas zu essen. Frederick war geschockt angesichts des Preises für den Kopenhagener Kuchen: 4€! Es war eben schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben… Feststellung: Prag ist VIEL teurer als Budapest! Nur Bier zu bestellen ist hier günstig, Wein dagegen teuer. Ungarn gilt ja auch eher als Wein-Land, und Tschechien ist berühmt für seine Biere. Weiter ging es zu einer Skulptur, die Franz Kafka gewidmet war. Auch Rainer Maria Rilke gehörte einem Kreis von Literaten an, die in Prag verkehrten. Er wurde 1875 in Prag geboren.

Kafka-Skulptur

Eigenwillige Kafka-Skulptur

Pulverturm

Pulverturm

Glitzerne Dekoration in sündhaft teurem Laden auf der “Pařížská”

Glitzerne Dekoration in sündhaft teurem Laden auf der “Pařížská”

 

Hier und da kamen wir an der einen oder anderen Kneipe vorbei, die den Namen „Schwejk“ trug. Eine Anspielung auf einen Schelmenroman von J. Hašek, „Der brave Soldat Schwejk“. Dieser ist ein typischer Prager Charakter, der sich mit Witz und einer gewissen List durch das Leben schlägt. Angesiedelt ist die Geschichte bei der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg. Am Schluss unserer Tour machte David noch ein bisschen Reklame für die Pub-Tour, Prag-by-Night-Tour, Castle-Tour, die allerdings alle einen festen Preis hatten. Wir können nur jedem eine Stadtführung mit David oder seinen Kollegen empfehlen. Es ist danach viel leichter, sich in Prag zurecht zu finden – und viel Spaß wir auch dabei. Für fast drei Stunden gute Unterhaltung und Geschichtsunterricht bedankten wir uns bei David und gaben ihm 400 Kronen (16 €). Die große Gruppe mit etwa 40 Personen war gut zusammen geblieben, so kam sicherlich eine gute Summe zusammen.

Anschließend gingen wir über die Máne-Brücke hinüber zum Schloss. Der Aufstieg zog sich ganz schön lang hin, so viele Stufen und dann die Hitze! Und die vielen Menschen! Es erinnerte uns an Mont St.Michel in Frankreich, wo ja auch immer ein unglaubliches Gedrängel herrscht. Oben auf der Burg entzerrte es sich dann etwas. Der St. Veits-Dom ist riesig und wunderschön anzusehen. Rundherum sind über die Jahrhunderte viele weitere Gebäude entstanden. In einem der neueren befindet sich z.B. der Regierungssitz des Präsidenten, alles sehr gepflegt. Erstaunlich, dass man den Gebäuden so nahe kommen kann. Schwere Bewachung konnte man nicht sehen.

Blick auf die Prager Altstadt von der Burg

Blick auf die Prager Altstadt von der Burg

Mánebrücke

Mánebrücke

St. Veit Dom auf der Burg

St. Veit Dom auf der Burg

Externe Wendeltreppe an der St Veitskirche

Externe Wendeltreppe an der St Veitskirche

St. Veith Turmspitze mit Aussichtsgang

St. Veith Turmspitze mit Aussichtsgang

Hier oben war es ruhiger. Vielen ging es wie uns: einmal ausruhen vom vielen Schauen, auf die nächste Bank, Schuhe ausziehen, sich einfach mal auf den Boden setzen oder sogar der Länge nach hinlegen. Auch hier das Sprachengewirr aus aller Welt. Auffällig viele Gruppen von Koreanern und Chinesen, offensichtlich auf Europa-Trip. Auf geführte Touren im Inneren des Doms hatten wir bei dem guten Wetter keine Lust, so ließen wir uns treiben und genossen nur die Atmosphäre. In Cafés und Bistros an der Burg herum waren die Preise noch viel höher als in der Innenstadt. Da wir sowieso zurück wollten, suchten wir uns ein nettes Gartenlokal unten auf der Kleinen Seite und gönnten uns eine Pause und ein Bier. Danach mussten wir notgedrungen nochmals in die Altstadt. Da unsere Lebensmittel zur Neige gegangen waren und es in der Nähe des Campingplatzes keine Einkaufsmöglichkeiten gab, suchten wir jetzt nach einem Lebensmittelladen, den wir auch ziemlich schnell fanden. Mit mittelschweren Einkaufstüten bestückt mussten wir nochmals ein paar 100 m bis zur Straßenbahnhaltestelle marschieren und am Ende nochmals 800 m zum Campingplatz. Waren wir froh, dass wir am Wohnmobil endlich die Beine hochlegen konnten. Aber es war ein wirklich ein toller Tag (trotz weher Füße).

Samstag, 7. Mai 2016
Waschtag und zu Fuß ins Zentrum

Hurra, ein Morgen, an dem nichts mehr weh tat – bis auf ein Ziehen in der Hüfte und ein bisschen Muskelkater in den Waden! Es war ja auch wieder am Freitag  ein großes Laufpensum gewesen. Heute, am Samstag war erst mal das Schreiben dran, gleich nach dem Frühstück. Die Flut an Fotos musste auch noch bearbeitet werden, eigentlich ein Vergnügen, aber wenn es sich aufsummt, doch ein Angang!

Die Waschmaschine am Stellplatz war immer noch kaputt. Auf Nachfrage, ob sie denn nicht repariert werden könnte, folgte Interessenlosigkeit. Nicht so wichtig, die Camper können ihre Wäsche ja per Hand waschen, Waschbecken und heißes Wasser wären ja da. Dabei muss man bedenken, dass viele Wohnmobilfahrer die Auswahl von Stell- oder Campingplätzen davon abhängig machen, ob eine Waschmaschine vorhanden ist.

Ich war ja schon einmal durch mit meiner Handwäsche, handgewrungen trocknet sie schlecht und leider fing es abends zu regnen an und hörte bis zum nächsten Vormittag nicht mehr auf. Jetzt schien die Sonne und Zeit genug haben wir ja, also schnell noch mal das Nötigste auswaschen. Bei Wind und Sonne klappt’s dann ja auch mit dem Trocknen. Frederick fuhr die Markise aus und wir konnten draußen am Computer arbeiten und zugleich in frischer Luft entspannen.

Erst gegen halb drei gingen wir zur Stadt, und zwar dieses Mal den empfohlenen Weg „am Fluss“ entlang, was sich als scheußlicher Weg an der lärmenden Hauptstraße erwies. Direkt entlang der Moldau gab es keinen Zugang. Endlich kam die Brücke über die Moldau in Sicht, auf die schönere Uferseite. Eine Steintreppe führte hinauf auf eine klapperig aussehende, verrostete Eisenbahn-Brücke. Auf beiden Seiten der Schienen war Platz für Fußgänger und Radfahrer, aber recht eng. Wir hatten schon Bammel, wieviel Krach es machen würde, wenn hier ein Zug über die Schienen donnern würde – und prompt ertönte das Signal: Zug kommt! Nur ein Triebwagen, es hielt sich also in Grenzen und die Brücke stand noch.

Rostige Eisenbahnbrücke ueber die Moldau

Rostige Eisenbahnbrücke über die Moldau

Bier und Flohmarkt auf einem Boot

Bier und Flohmarkt auf einem Boot

Hübsch verzierter Boller

Hübsch verzierter Boller

Auf der anderen Seite gab es eine schöne Promenade und es war ordentlich was los. Flohmarkt auf einem Boot, Budenzauber, Bierausschank. Es war sehr warm, da tat ein frisch gezapftes Bier gut. Die kühle Brise vom Fluss gab’s umsonst dazu. Die Atmosphäre war einfach toll dort. Wir flanierten weiter durch einen Park entlang der Moldau, der direkt an die Innenstadt angrenzt und wo Tausende den schönen Tas genossen. Unzählige Tretboote unterschiedlichster Form (Schwäne, Autos) konnte man auf der Moldau sehen. Lange Schlangen hatten sich bei den Bootsverleihen gebildet.

Entlang der Moldau sind die meisten Häuserfronten wunderschön restauriert und es war eine Freude, sie anzuschauen. Frederick war begeistert über so viele schöne Fotomotive. Es war lange nicht so voll wie im Zentrum, deshalb bummelten viele Eltern mit Kindern hier. Wir schlenderten dann in die Altstadt und erkannten vieles wieder, was wir mit unserer geführten Gruppe am Freitag erkundet hatten. Auch in das jüdische Viertel zog es uns wieder mit seinen interessanten Läden. Wo einmal vor vielen Jahrzehnten ein Armenviertel war, haben sich heute die teuersten Geschäfte angesiedelt, Prada, Boss, Jimmy Choo und andere, besonders in der Prachtstraße „Pařížská“.

Barockarchitektur

Barockarchitektur

Burg Vyšehrad - keine Kirche

Burg Vyšehrad – es ist keine Kirche

Ein Gewimmel von Tretbooten vor der Karlsbrúcke

Ein Gewimmel von Tretbooten vor der Karlsbrúcke

Partyboote - in der Mitte ist ein Grill

Partyboote – in der Mitte ist ein Grill

Seifenblasen-Vorfúhrungen

Seifenblasen-Vorfúhrungen

Gebäudefassaden in der “Pařížská”

Gebäudefassaden in der “Pařížská”

Natürlich wussten wir aus vielen Geschichten Erzählungen, Filmen und Fotos, dass Prag wirklich eine sehr attraktive Stadt sein sollte, aber die Schönheit Prags hat uns dann doch überrascht, obwohl wir ja schon viele tolle Städte gesehen haben. Prag ist definitiv eine Reise wert. Für uns gibt es auch hier noch viel mehr zu sehen. Bestimmt kommen wir wieder im nächsten Jahr.

Mittlerweile waren schon wieder vier Stunden vergangen, die Füße meldeten sich. Zum Glück hatte Frederick schon ein Strassenbahnticket gekauft. So kamen wir in 15 Minuten zurück zum Platz, gerade noch rechtzeitig zur Bundesliga im Fernsehen! Für Sonntag planen wir unsere Abreis. An sich wollten wir noch Karlsbad besuchen, aber die Stellplatzmöglichkeiten sind dort nicht ermutigend. Daher soll es jetzt direkt nach Dresden gehen, über Landstraßen ca. drei Stunden Fahrtzeit. Drei Übernachtungen sind dort geplant. Wir waren bereits einmal in Dresden, direkt nach der Wende. Es wird interessant sein, herauszufinden, wie die Stadt sich verändert hat.

Fotogalerie Prag

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