Kalmar und Hörvik

 In 2016, Schweden

Montag, 9. August 2016
Zu Fuß nach Kalmar  und Weiterreise nach Hörvik

Die Nacht unter der Brücke war keine ganz ruhige, wie man sich vorstellen kann. Am frühen Morgen bereits fuhren viele Autos, davon viele Wohnmobile gen Öland und der Autolärm störte doch schon. Anne hatte sich bei uns gemeldet. Sie und Anders „saßen“ auf der anderen Seite der Brücke,  auf Öland, immer dem Wetterbericht (sonnig) folgend. Anne ist eine Sonnenanbeterin und hasst schlechtes Wetter und Kälte! Die beiden wollten sich auf Öland-Rundreise begeben. Eine freie Woche hatten sie ja noch zur Verfügung.

Wir zogen nach dem Frühstück los ins Zentrum von Kalmar. Es ging durch den Wald, über die Holzbrücke und dann ein gutes Stück entlang der Hauptstraße. Hier teilten sich Radfahrer und Fußgänger den Weg. Nun sind wir schon das dritte Mal in Kalmar. Die Stadt am Meer ist aber auch zu liebenswert mit dem Hafen, ihrer alten Stadtmauer, historischen Gebäuden, dem Schloss und dem Dom. Wie gut, dass wir das Zentrum dieses Mal von anderer Seite aus erreichten. So entdeckten wir zwei weitere einfache Stell-/Parkplätze für Wohnmobile mitten in der Stadt. Der Platz am Sportboothafen, den wir beim ersten Besuch hier vor drei Jahren benutzten gefiel uns nämlich wegen seiner Enge nicht. Der einzige Vorteil dort war, dass man Sanitär- und Waschräume zur Verfügung hatte.

Blick auf Strand und Satellitenstadt

Blick auf Strand und Satellitenstadt

Hübsche Häuser am Wasser

Hübsche Häuser am Wasser

Kalmar war noch gut besucht, obwohl die schwedischen Sommerferien langsam zu Ende gehen. Wir kehrten in einem Thai-Restaurant ein, einem leckeren Angebot für 5 Euro pro Person konnten wir nicht widerstehen!

Orgel in der Domkirche

Orgel in der Domkirche

Kronleuchter in der Domkirche

Kronleuchter in der Domkirche

Domkirche Kalmar

Domkirche Kalmar

Es  bewölkte sich und schon folgte ein heftiger Schauer! Ausgerechnet heute hatte Frederick sich für kurze Hosen entschieden … Also unterkommen in einer Ladenzeile, wie die vielen anderen Leute. … und prompt kauften wir etwas. Also bestes Wetter für die Geschäftsleute!

Konzert- und Theatergebäude

Konzert- und Theatergebäude und Maritimes Museum

Straße mit traditionellen Holzhäusern

Straße mit traditionellen Holzhäusern

Kurze Zeit später war der Himmel wieder blau und wir konnten uns auf den Rückweg machen. Schnell das ganze Programm mit Ver- und Entsorgung durchgezogen, konnte unsere Fahrt weitergehen Richtung Hörvik, unserem nächsten Übernachtungsplatz. Das war ein Klacks von einer etwa einstündigen Fahrt, die uns durch das landschaftlich schöne Blekinge führte. Ich muß sagen, dass ich diese beiden  abwechslungsreichen Landstriche – Småland und Blekinge – am meisten liebe! Hörvik ist ein kleiner verwunschener Fischerort mit ca. 780 Einwohnern, einer kleinen Marina und hübschen Ferienhäusern: alles ist klein in Hörvik und deshalb wohl auch so niedlich! Vor unserer Ankunft machten wir noch einen Schlenker nach Hällevik, um bei „Antos“ einzukaufen, das ist der tolle Laden mit den leckeren, „political correctly“ Schokoküssen und allem sonstigen, was das Herz begehrt!

Fünf Minuten später erreichten wir Hörvik Marina. Auf dem „Umsonst“Stellplatz (dazu mehr später) war nicht eine Seele, der Platz für 18 Euro die Nacht war besetzt. Ich wollte nicht so ganz allein mit dem Wohnmobil hinter den Gebäuden stehen. Deshalb entschieden wir uns für den Platz direkt am Hafenkai. Leider waren überall die Fahnenstangen und die durch den Wind an die Masten schlagenden Seile machten einen ziemlichen Lärm. Also nichts für die Nacht.

Stellplatz Hörvik

Stellplatz Hörvik

Kalmar - Horvik 172 km

Kalmar – Horvik 172 km

Als dann auch noch ein Einheimischer uns die Richtung zum Stellplatz Nähe Rettungsstation bedeutete, zogen wir doch noch mal um. Wir wurden belohnt mit einer tollen Aussicht übers Meer und absoluter Nachtruhe!

 

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