Katrineholm und Linköping

 In 2016, Schweden

Freitag, 5. August 2016
Katrineholm

Wir frühstückten spät und gemütlich und wollten danach eigentlich weiterfahren. Aber dieser entzückende Ort hatte Besseres verdient! So liefen wir noch einmal los und festigten unsere Eindrücke: die wunderschönen alten Holzhäuser, die Brücke mit dem Blumenschmuck, noch einmal die Kirche und die kleinen Gassen. Dann wurde es Zeit. Nach Linköping sollte die Fahrtzeit zwei Stunden dauern. Auf halbem Wege lag Katrineholm, die Stadt wollten wir uns auch einmal ansehen. So entsteht für uns ein Mosaik der unterschiedlichsten Orte und Landschaften, das sich langsam zu einem Ganzen des Landes zusammenfügt.

Wieder lachte uns die Sonne, nach einer Stunde erreichten wir unser erstes Ziel. Einen für Wohnmobile ausgewiesenen Stellplatz fanden wir nicht in Katrineholm, aber einen stadtnahen Parkplatz. Schnell war das moderne Zentrum zu Fuß erreicht. Auch hier bemühten die Stadtväter sich, eine schöne Atmosphäre im Sommer zu schaffen: Blumenrabatte und bepflanzte Kästen überall, allerdings fanden sich auch Schilder von großzügigen Spendern. Das ist eigentlich eine gute Idee, Firmen oder Privatpersonen so mit in die Verschönerung eines Ortes einzubinden.

Kommunales Verwaltungsgebaeude Katrineholm2

Kommunales Verwaltungsgebäude Katrineholm

Stadtpark Katrineholm

Stadtpark Katrineholm

Besondere Mühe hatte man sich am alten Rathaus gegeben, das in einem Park lag. Ein nettes Café schloss sich an. Der große Bahnhof mit seinen restaurierten Gebäuden bedient das nationale Streckennetz. Vielleicht sah man deshalb so viele Menschen aus aller Welt, in lang wallenden Kaftanen, junge Frauen bis auf das Gesicht verhüllt. In so einem vergleichsweise kleinen Ort fiel das auf.

Stadtpark Katrineholm

Stadtpark Katrineholm

Überall Blumen

Überall Blumen

Katrineholm Kirche

Katrineholm Kirche

Genug gesehen und weiter ging die Reise. Gegen 17 Uhr kamen wir bei unseren Freunden, meiner Namensvetterin Anne Habbe und ihrem Partner Anders an. Die Wiedersehensfreude war groß. Die letzte Begegnung war bei uns in Malente, kurz nach Ostern gewesen. Anne hatte zum Abendessen eingeladen. Doch erst wurden Erfahrungen ausgetauscht bei einem Glas Sangria, den die beiden von ihrer kürzlichen Wohnmobilreise nach Spanien mitgebracht hatten. Das Essen war hervorragend – Schweinefilet, auf einem Tischgrill ohne Fett gebraten. Das ganze wurde mit einem ausgezeichneten spanischen Rioja heruntergespült. Die beiden hatten sich eine Menge Mühe gegeben, diesen schönen Abend vorzubereiten.

Müde fielen wir dann kurz vor Mitternacht ins Bett.


 

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