Kristinehamn

 In 2016, Schweden

Sonntag, 31. Juli 2016
Weiterfahrt nach Kristinehamn

Als wir aufwachten, konnten wir es fast nicht glauben: so gut wie kein Muskelkater! Das hatten wir ganz anders erwartet und waren froh, dass wir munter aus dem Bett springen konnten. Trotzdem ließen wir es ruhig angehen mit dem Frühstück. Ein bisschen nachgearbeitet werden musste auch schon wieder, Fotos und das „beliebte“ Berichte schreiben.

Bevor wir den schönen Stellplatz verließen, frischten wir alles wieder auf, uns selbst in diesen herrlich sauberen Duschen und das Wohnmobil mit der üblichen Ver- und Entsorgung. Auch die Frontscheibe und das ganze Mobil brauchte einmal eine Überholung und musste geputzt und von toten Insekten befreit werden. Auf diesem Platz konnten wir das gut erledigen, da Wasser satt zur Verfügung stand.

Gegen 13 Uhr konnten wir dann endlich weiter nach Kristinehamn, nur eine halbe Stunde Fahrtzeit. Wir vermuteten, dass wir am Gästehafen eine Bleibe finden würden. Ein Lidl-Laden kam in Sicht, wir mussten sowieso noch einkaufen, da kam es uns gerade recht. Gegenüber entdeckten wir auf einem großen Parkplatz einige Wohnmobile. Nach dem Einkauf fuhren wir diesen Platz erst mal an und fragten einen der anderen Fahrer, ob man hier über Nacht stehen könnte. Der Schwede meinte, es wäre kein Problem und wir freuten uns über einen weiteren guten und kostenlosen Stellplatz. Mittlerweile war es sehr windig geworden, so dass es keine Freude war, draußen auf dem Rasen zu sitzen.

Karlskoga - Kristinehamn

Karlskoga – Kristinehamn

Kostenloser Parkplatz zum Uebernachten

Kostenloser Parkplatz zum Uebernachten

Stattdessen gingen wir auf Wanderschaft zum Hafen und in die Stadt. Dabei fanden wir heraus, dass die Stellplätze am Hafen um die 16 Euro pro Übernachtung kosten. Außerdem waren die Plätze nahezu alle besetzt. Wie wir später noch herausfanden, gab es auch in diesem Ort eines der beliebten Sommerkonzerte.

Nichts ist langweiliger als eine schwedische Kleinstadt an einem Sonntag! Naja, in allen anderen Ländern ist es ja nicht anders. Wenn die Läden nicht geöffnet sind, herrscht eben „tote Hose“. So bummelten wir nur mal so durch die Hauptstraße und die quer liegenden Wohnstraßen, wo noch es noch einige schöne Holzhäuser zu bewundern gab.

Am Hafen ist es wie immer mit all den Booten nett anzusehen. Und nun kamen wir auch an dem Park mit der großen aufgebauten Bühne vorbei. Alt und Jung strömten schon um 18 Uhr mit Stühlen, Decken und Picknick-Körben bewaffnet dem Eingang zu. Konzertbeginn war erst um 19 Uhr. Wir wissen nicht, wie teuer die Tickets waren, hatten selbst auch keine Lust auf das Spektakel.

Kristinehamn Hafen

Kristinehamn Hafen

Kristinehamn Kirche

Kristinehamn Kirche

Wahrscheinlich würden wir die nächsten Stunden auf unserem Stellplatz genügend beschallt werden. Meistens – wie wir in diesem Schweden-Sommer gelernt haben – enden die Konzerte um 23 Uhr. Das ist ja noch gut auszuhalten. Wir verkrochen uns in unserem Wohnmobil, machten uns unser Abendessen und guckten gemütlich fern. Irgendwie war dieser Tag, obwohl nicht viele Kilometer gefahren, schnell vergangen.


 

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