Åmål

 In 2014, Schweden

Montag, 4. August 2914

Åmål war uns von unserem schwedischen Wohnmobil-Nachbarn in Stockholm empfohlen worden. Während unserer Fahrt krachte es immer wieder, Blitze erschienen überall und der heftige Regen trug dazu bei, um Weltuntergangsstimmung zu verbreiten; kein angenehmes Fahren. Doch nach 15 Minuten Richtung Süden ließ das Unwetter schnell nach und kurz darauf hörte es gänzlich auf. In der Zeitung lasen wir später, dass sehr viele Schäden durch das starke Blitzgewitter in Karlstad entstanden waren: Dächer waren abgedeckt und Bäume entwurzelt, gut, dass wir rechtzeitig die Flucht ergriffen hatten!

Nach einer Stunde kamen wir in Åmål, unserem heutigen Ziel an. Welch ein niedlicher kleiner Küstenort! Im Hafen mal wieder nichts als Freizeitboote, mehr oder weniger groß, und unser Stellplatz lag direkt daneben, eine tolle Aussicht!

Hafenkulisse

Hafenkulisse

Der Stellplatz am Hafen in Åmål

Der Stellplatz am Hafen in Åmål

Im Touristbüro bezahlten wir 100 Kronen (ca. 11 Euros) für die Übernachtung und alle Kosten für Ver- und Entsorgung waren mit abgedeckt. Sogar das Wäschewaschen war eingeschlossen. Saubere Sanitäranlagen gab es auch, wir mussten nur den ganzen Hafen umrunden, da unser Stellplatz am anderen Ende des Sanitärgebäudes lag. Wir drehten noch eine Runde durch den Ort, dann war es Zeit zum Abendessen. Das konnten wir draußen unter blauem Himmel genießen.

Dienstag, 5. August 2014

Im Touristenbüro hatte man uns gesagt, dass das Wäschewaschen ausnahmsweise umsonst war. Der Geldautomat war defekt. Das passte uns gut, waren wir doch fällig mit Waschen. Da dort auch der Trockner kaputt war, mussten wir mal zu unserem Standwäschetrockner greifen. Das bedeutete, die ganze „Garage“ leerzuräumen, um daran zu kommen. Naja, irgendwann war auch das geschafft. Wir mussten nur auf die günstige Gelegenheit hoffen, dass die Waschmaschine mal frei war. Frederick fuhr per Rad mit unserem Wäschesack los und hatte Glück. Ich machte derweil unser Frühstück. Wir konnten uns Zeit lassen, denn so ein Programmdurchlauf dauert ja immer ewig! Wieder marschierten wir zum Gebäude am Hafen, holten unsere Wäsche ab und hängten sie auf den Wäscheständer unter unserer Markise. Heute sah es ein wenig nach Regen aus, aber der Wind war ausreichend, um die Wäsche zu trocknen.

Verlassenes Boot vor unserem Wohnmobil

Verlassenes Boot vor unserem Wohnmobil

Marktplatz

Marktplatz

Mit dem Schirm, den wir auch brauchten, liefen wir noch einmal los, um den Ort kennenzulernen. Außerdem brauchten wir Nachschub für den Kühlschrank. Danach buchten wir uns für eine zweite Nacht ein, für die der Mann im Touristenbüro wundersamer Weise nur 80 Kronen kassierte. Vielleicht immer weniger pro weiterer Nacht, dann wäre es irgendwann umsonst gewesen! Nun ja, klein, nett und beschaulich war’s und toll ruhig nachts. Morgen früh geht es weiter. Tagesziel Fjällbacka.

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