Malmö

 In 2014, Schweden

Mittwoch 9. Juli 2014
Abfahrt nach Schweden

Ausfahrt aus Travemünde, vorbei an der "Passat"

Ausfahrt aus Travemünde, vorbei an der „Passat“

Heute geht es also los auf unsere fünfwöchige Schwedentour. Wir haben schönes Wetter und sind rechtzeitig in Travemünde am Skandinavienkai. Pünktlich um 10 Uhr legt die Finnlines Fähre ab. Sie ist höchstens zu 40 % belegt, was wohl auch erklärt, dass wir nur € 146 für Hin- und Rückfahrt zahlten.

Wir organisieren zwei Liegestühle an Deck und entspannen uns für die nächsten neun Stunden mit unseren Zeitungen und Büchern. Vergessen hatten wir dieses Mal den Proviant, dachten, wir könnten auf der Fähre etwas Leckeres finden. Aber: Denkste … es gab nur Kaffee und aus dem Gefrierschrank schlappe in der Mikrowelle aufgebackene vegetarisch belegte Brötchen. Also her damit, denn vom um 18.00 Uhr angebotenen Buffett wollten wir nichts mehr essen, da die Ankunft für 19.00 Uhr angekündigt war. Die Zeit vergeht schnell und schon bald fahren wir unter der Öresundbrücke hindurch, um dann kurz darauf in Malmö anzulegen.

Unter der Öresundbrücke hindurch

Unter der Öresundbrücke hindurch

Sonnenuntergang am Öresund

Sonnenuntergang am Öresund

Wir planten ein- bis zwei Tage in Malmö auf demselben Platz am Öresundstrand wie im letzten Jahr. Um 19.30 Uhr kamen wir dort an und richteten uns ein. Nach einem leichten Abendessen machten wir noch einen Spaziergang hinüber zur Promenade des Westhafens. Das schöne Wetter hatte viele Menschen auf die Promenade gelockt, die einfach das Leben und den tollen Sonnenuntergang genossen.

Rechtzeitig zum Anstoß des Halbfinalspieles Argentinien :Holland waren wir wieder am Wohnmobil. Wegen der Verlängerung und des Elfmeterschießens wurde es ein langer Fernsehabend.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Für heute waren 29° vorhergesagt. Schon um 10 Uhr hatten wir 26°. Es wehte ein heißer Ostwind und wir beschlossen, lieber mal nichts zu tun und richteten uns gemütlich auf dem Rasen im Schatten unter Bäumen vor unserem Wohnmobil in unseren Liegestühlen ein. Zu lesen hatten wir genug und im Schatten war es gut auszuhalten, auch wegen des starken Windes. Unverständlich, wie es viele Schweden stundenlang in der Sonne ohne irgendwelchen Schutz (Sonnenschirm) aushalten konnten. Hunderte bevölkerten die Dünenlandschaft um uns herum in der prallen Sonne, ohne jede Chance auf Schatten.

Anne stützt den "Turning Torso"

Anne stützt den „Turning Torso“

Schwanenfamilie im Dämmerlicht

Schwanenfamilie im Dämmerlicht

Erst gegen 19 Uhr begann Anne mit dem Abendessen (Salat), und danach machten wir uns noch einmal auf zum Westhafen, um dort die Atmosphäre zu genießen. Es gab wieder einen traumhaften Sonnenuntergang zu bewundern. Viele badeten noch um diese Zeit oder veranstalteten zwanglose Grillparties auf der Promenade. Es war ein munteres Treiben und wir gönnten uns noch ein Eis (1 Kugel 20 Kronen) von den paar Kronen, die wir noch aus dem letzten Urlaub hatten. Ein wunderschöner Sommerabend ging so langsam zu Ende, aber dunkel wurde es erst gegen 23 Uhr.

Freitag, 11. Juli 2014

Für heute waren nur 24° vorgesagt und in der Tat war es heute Morgen etwas kühler. Wir wollten noch einen Tag in Malmö bleiben, stellten aber fest, dass unser Abwassertank überraschend „Voll“ anzeigte. Entweder dürfen wir bis morgen kein Abwasser mehr produzieren oder müßten heute abreisen, um irgendwo entsorgen zu können. Aber vorerst entschieden wir uns, zu Fuß zur Innenstadt (3 km ) zu gehen, um eine Daten-Simkarte für unseren mobilen WLAN-Router zu kaufen und auch Geld aus dem Automaten zu holen. Mit der Simkarte haben wir unterwegs immer eine Internetverbindung im Wohnmobil. Für die Karte und 5 GB bezahlten wir € 44. Das sollte für die fünf Wochen in Schweden reichen.

Lilla Torg in Malmö

Lilla Torg in Malmö

Gustav Adolf Statue auf dem Stor Torg

Gustav Adolf Statue auf dem Stor Torg

In der Stadt tranken wir Kaffee und teilten uns einen leckeren Riesen-Blaubeer-Muffin in einem Straßencafé und machten danach einen Spaziergang in der Innenstadt, die uns sofort wieder vertraut war vom Besuch im letzten Jahr. Danach kauften wir ein, auch wieder Erdbeeren vom Strand-Stand, und marschierten zum Wohnmobil zurück. Mit dem neuen Internetzugang konnten wir dann eine Ent- und Versorgungsmöglichkeit ausfindig machen. Unser Stellplatz ist nur Teil eines Großparkplatzes für die Strandbesucher. Zwar gibt es hier gute Toiletten und auch kalte Duschen, die wir benutzen können, aber eben keine Entsorgungsmöglichkeiten. Entsorgen können wir aber auf dem nahen Campingplatz gegen eine Gebühr von € 5,50. Immer noch besser als € 25 für einen voll ausgerüsteten Stellplatz auf einer Campinganlage zu bezahlen.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Berichtschreiben, Lesen und einer weiteren Wanderung entlang der Küste. Dabei kamen wir sogar an einem FKK-Strand vorbei. Gibt’s also nicht nur in Deutschland. Nach dem Abendessen hörten wir verlockende Klänge vom Strand, denen wir folgten. Wie sich herausstellte, wurde auf einer improvisierten Holztanzfläche stilvoller Tango getanzt. Doch wir trauten uns dann doch nicht. Der Standard war einfach zu hoch für unser bescheidenes Können. So schauten wir halt nur zu und bewunderten die Darbietungen. War schon unterhaltsam. Tolles Wetter, auch am Abend. Morgen sind „NUR“ 20° vorhergesagt, aber viel Sonne. Wir fahren morgen weiter Richtung Helsingborg.

Fotogalerie Malmö

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