Cannes

 In 2013, Frankreich

Freitag, 13. April 2013
Cannes – Nizza – Sanremo

Ein Parkplatz direkt an der Küstenstraße

Ein Parkplatz neben der Uferpromenade

Nun geht es weiter, liebe Inge, lieber Achim! Danke für Eure Mail, über die wir uns sehr gefreut haben. Das kleine Nest St. Tropez – im Vergleich zu dem, was noch kommen würde: Cannes, Nizza, etc. … verließen wir gegen 9.00 Uhr und das Navi leitete uns entlang der atemberaubenden Küstenstraße der Côte d’Azur mit tollen Ausblicken auf das glitzernde, tiefblaue Meer. Ab und zu führte die Straße auch wieder ins Landesinnere durch viel Grün. Landschaft und die Häuser, die wir dort sahen, erinnerten uns wieder mal sehr an Teneriffa und Fincas, also Kiefernwälder und Landwirtschaft, so gut es ging auf teilweise winzigen Terrassenfeldern. Was der Mensch dem Berg so alles abtrotzen kann … es sah jedenfalls nach sehr harter Arbeit der Vorfahren aus. Endlich war Cannes in Sicht, überwiegend berühmt durch die Filmfestspiele. Hier ging es verkehrsmäßig wieder sehr turbulent zu, eine Großstadt eben.

Wir bemühten uns sehr, einen Parkplatz zu ergattern und fuhren an einer wunderschön gestalteten langen Promenade am Meer entlang, sahen das Gebäude für die Filmfestspiele und da plötzlich entdeckte Frederick die offenbar einzige Lücke, in die unser Mobil gerade noch passte! Endlich konnten wir bei blauem Himmel und Sonnenschein noch einen Spaziergang und ein Eis (3 Euro die Kugel) entlang der Hafenpromenade genießen und die vielen Boote und Luxusyachten bewundern.

Cannes Panorama

Cannes Panorama

Am Hafen von Cannes

Am Hafen von Cannes

Dann ging es weiter. An Übernachten war hier nicht zu denken. In Antibes fuhren wir entlang der Küstenstraße und hielten nicht an. Dann folgte auch gleich die Großstadt Nizza. Auch hier führte die Straße zuerst am Meer entlang. Dann aber wählten wir die (gebührenpflichtige) Autobahn, um Nizza so schnell wie möglich hinter uns zu lassen. „Über den Dächern von Nizza“ (alter Hitchcock-Film mit Grace Kelly und Cary Grant) fiel uns dabei ein.

Unser Stellplatz in San Remo

Unser Stellplatz in San Remo

Parken wollten wir nicht, da Erlebnisberichte im Internet vor Dieben gewarnt hatten. Das passte also zur Filmgeschichte … Auch wollten wir nicht „eine Nacht in Monte Carlo“ (Lied aus der Film-Operette „Bomben auf Monte Carlo“ aus dem Jahr 1931 mit Hans Albers und Heinz Rühmann) verbringen, weil wir dachten, dort a) keinen Stellplatz zu bekommen und b) falls doch, einen hohen Preis dafür zahlen zu müssen. Schließlich ist Monaco ein Fürstentum und Fürst Albert braucht Einnahmen, die er allerdings überwiegend durch die riesigen Traumyachten (Abramowitsch lässt grüßen!) erhält, die dort im Hafen ankern und natürlich durch das Spielcasino von Monaco!

Unser Plan war, gerade über die Grenze nach Italien, Sanremo zu fahren und dort zu übernachten. Am nächsten Tag wollten wir dann per Zug nach Monaco. Hier klingelte mir das Lied „Frühling in Sanremo“ in den Ohren, gute alte Tante Berta, mit der wir, Eva und ich, früher so oft Operetten im Fernsehen geguckt haben! Dieses Lied also aus „Maske in Blau“!!

St. Tropez - Cannes - Sanremo

Tagesetappe: 200 km

Wir wussten, dass in den 60er/70er Jahren Italien eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen war und waren gespannt auf den Ort am Ligurischen Meer. Über das Internet-Forum fanden wir schnell einen Stellplatz für 10 Euro die Nacht. Der war zwar auf einem großen Schotterplatz und beinhaltete nur das Stehen dort, also keine Ver-/Entsorgung, kein Strom und kein Nichts! Dafür war es aber direkt an der Küste, frische Seebrise garantiert … und die wehte heftig am Abend unserer Ankunft, so dass das Wohnmobil ordentlich wackelte! Es standen bereits viele Wohnmobile dort. Trotz des starken Windes schliefen wir nach einem gemütlichen Abendessen und einem Fernsehfilm doch sehr gut.

Fotogalerie Cannes

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