Nîmes

 In 2013, Frankreich

Dienstag, 2. April 2013

Der "Tour Magne" in Nîmes

Der „Tour Magne“ in Nîmes

Da wir auf dem Stellplatz keinen Internetanschluss hatten, entschieden wir uns, in einem Café mit Internetanschluss im Ort zu frühstücken. Das Frühstück war erstklassig und der Internetanschluss extrem schnell. Dies hatte den zusätzlichen Vorteil, dass wir uns die Karten von West-und Osteuropa auf unsere Navi-App auf dem iPhone herunterladen konnten (immerhin insgesamt 2,2 GB) und wir damit wieder ein Navi für die weitere Tour zur Verfügung haben.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach dem nur 26 km entfernten Nîmes. Wir stoppten kurz unterwegs, um bei Lidl den Proviant aufzufrischen und waren um 13 Uhr in Nîmes. Nach einigem Suchen gelang es uns, einen Parkplatz für unser 7 m Gefährt zu finden (ca. zwei km vom Centrum). Dieser lag in unmittelbarer Nähe eines Friedhofs. Wir wir dann erfuhren, ist dies der älteste protestantische Friedhof in Frankreich. Bevor es protestantische Friedhöfe gab, wurden Protestanten außerhalb der Friedhofsmauern begraben.

In Nîmes ist der römische Einfluss überall seh- und spürbar. Als erstes erklommen wir bei angenehmen 17 Grad den Hügel, auf dem der „Tour Magne“ (der große Turm) steht. Obwohl heute eine Ruine, konnte man ihn gegen Eintrittsgeld erklimmen und die großartige Panoramaaussicht über Nîmes von oben genießen. Von dort oben konnten wir auch weitere römische Sehenswürdigkeiten erspähen, allen voran die Arena. Diese sieht genauso aus wie die in Verona, ist aber, so glauben wir etwas größer.

Also machten wir uns durch die interessante Altstadt hindurch auf den Weg dorthin. Unterwegs kamen wir noch an dem „Maison Carree“ vorbei, eine Art kleine Akropolis, aber in einem besseren Zustand. War wohl mal eine Bibliothek.

Die Arena in Nîmes mit Stierkämpfer-Statue

Die Arena in Nîmes mit Stierkämpfer-Statue

Nachdem wir uns einen Kaffee und einen italienischen Snack gegönnt hatten, ging es weiter zur Arena. Diese war in der Tat sehr beeindruckend. Wir verzichteten auf die Besichtigung des Innenraumes (waren schon mal im Kolosseum und umrundeten das Bauwerk von außen. Es ist immer wieder aufregend, vor so alten Steinen und Bauwerken zu stehen! Derzeit wird viel renoviert, um dem Verfall entgegenzuwirken.

Remoulins - Bellegarde

Tagesetappe: 62 km

Mittlerweile war es schon nach 17 Uhr und wir mussten zum Wohnmobil zurück, um noch rechtzeitig einen Stellplatz für die Nacht zu finden. Unsere neuen Freunde Kathy und Colin hatten uns per SMS mitgeteilt, dass sie 3 km von Arles einen Platz gefunden hatten. Da auch wir als nächstes nach Arles wollten, fragten wir nach, ob der Platz etwas kostet. Leider 16 €, erfuhren wir. Da wir voll versorgt waren und keinen Strom oder Wasseranschluss benötigen, entschieden wir uns, einen kleinen schönen Platz in Bellegarde anzufahren. Der Platz liegt direkt an einem Jachthafen und die Übernachtung ist kostenlos.

Der Bootshafen in Bellgarde mit den Wohnmobilen im Hintergrund
So haben wir uns hier jetzt eingerichtet mit einem schönen Blick auf Boote und Jachten und Fluss, genießen die Entspannung und werden heute Bayern gegen Juventus im Fernsehen anschauen.

Fotogalerie Nîmes

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