Wedel

 In 2017, Deutschland

Donnerstag, 24. August 2017

Da wir von unserem Sohn Oliver und Schwiegertochter Mahlie einen Gutschein für eine Helgolandfahrt mit der Halunderfähre geschenkt bekommen hatten, hatten wir nach Überprüfung des Wetterberichts für Freitag (25.8.) eine Überfahrt von Wedel aus mit dem modernen Katamaran gebucht. Wedel deswegen, weil es ungleich schwieriger ist, mit dem Wohnmobil in der Nähe der Landungsbrücken in Hamburg zu parken. Wedel hat einen gut ausgestatteten und großen Wohnmobilstellplatz in fußläufiger Nähe des Fähranlegers Willkommhöft und dorthin machten wir uns am Donnerstag Mittag auf den Weg. Unser Plan war, dort zu übernachten, am Freitag mit dem Schiff nach Helgoland zu fahren, Freitag auf Samstag nochmals dort zu übernachten und am Samstag weiter nach Glückstadt zu fahren.

Auf Grund der vielen Baustellen auf den Autobahnen rund um Hamburg entschieden wir uns für die Landstraßenvariante quer durch Schleswig-Holstein. Bei schönem Wetter und ohne in Eile zu sein, war die Fahrt recht kurzweilig und wir kamen entspannt am frühen Nachmittag in Wedel an. Der Stellplatz am modernen Schwimmbad „Badebucht“ war schnell gefunden.

Stellplatz Wedel

Stellplatz Wedel

Theaterschiff in Wedel

Theaterschiff in Wedel

Als erstes wollten wir feststellen, wie lange wir für den Fußmarsch zum Fähranleger benötigen, so dass wir am Freitag rechtzeitig in die Hufe kommen. Es dauerte 15 Minuten.

Bei dem schönen Wetter wimmelte es am Hafen nur so von Menschen. In Wedel wird gerade der gesamte Hafenbereich regeneriert. Die Arbeiten sind fast schon fertig und es werden sicherlich zukünftig noch mehr Besucher zu erwarten sein.

Willkommhöft Fähranleger

Willkommhöft Fähranleger

Anne am Fähranleger

Anne am Fähranleger

Der Roland von Wedel

Der Roland von Wedel

Am Elbestrand war gerade eine Hochzeit veranstaltet worden und Braut und Bräutigam wurden von einem Fotografen zu allen möglichen und unmöglichen Posen animiert. Wir waren erstaunt, wie lang sich der Strand Richtung Kraftwerk hinzog. Einige große Schiffe zogen auf der Elbe vorbei und wurden von der Schiffsbegrüßungsanlage Willkommhöft durch das Abspielen der jeweiligen Nationalhymne der Herkunft des Schiffes willkommen geheißen.

Im Juni 1952 ertönte zum ersten Mal vom „Willkomm-Höft“ die Begrüßung eines Schiffes über die Elbe: „Willkommen in Hamburg, wir freuen uns, Sie im Hamburger Hafen begrüßen zu dürfen“.Seit diesem Tag wurden etliche hunderttausend Schiffe von mehr als 1.000 Grosstonns aus aller Herren Länder am „Willkomm-Höft“ in den Seekarten als Welcome Point vermerkt, mit Ihrer Nationalhymne begrüßt und verabschiedet. Was für Außenstehende so selbstverständlich und einfach erscheint, bedurfte einer umfassenden und langwierigen exakten Planung. Über 150 Nationalhymnen wurden eingespielt und der Begrüßungstext in der jeweiligen Landessprache aufgenommen.

Die Begrüßungskapitäne in der Kommandozentrale vermitteln den Gästen des FÄHRHAUSES über Lautsprecher vielfältige Informationen über das Schiff, das soeben begrüßt oder verabschiedet wurde. Über 17.000 Karteikarten und der tägliche Hafenbericht sind ihre Hauptinformationsquellen. Jede Veränderung, sei es ein Wechsel des Eigners, der Umbau oder ein neuer Einsatz eines Schiffes, wird sofort berichtigt. Von 11 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist die Zentrale von einem Wachhabenden mit Spezialkenntnissen besetzt (Quelle: www.schulauer-faehrhaus.de).

Lühe Fähre

Lühe Fähre

Spiegelung des Schulauer Fährhauses an der Lühe Fähre

Spiegelung des Schulauer Fährhauses an der Lühe Fähre

Da wir noch etwas einkaufen wollten, wanderten wir zur nicht weit entfernten Innenstadt und waren dort erstaunt über das rege Treiben und die Vielzahl von Geschäften. Beim Vorbeigehen an einem Imbiss lockte der Duft von frisch gegrillten Hähnchen hinein. Wir ließen uns ein Hähnchen einpacken und verspeisten dies dann im Wohnmobil. Kochen fiel aus.

Freitag war dann Helgoland an der Reihe (siehe separater Bericht „Helgoland“).

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