Celle

 In 2015, Deutschland

Mittwoch, 6. Mai 2015
Celle

Wir verabschiedeten wir uns von Thorsten,  um unsere Reise jetzt Richtung Celle fortzusetzen. Obwohl wir eine Route abseits der Autobahnen wählten, herrschte enorm viel Verkehr im Großraum Hannover, so dass wir die im Navi angezeigte Fahrtdauer deutlich überschritten.

So lange waren wir nicht in Celle gewesen. Wir freuten uns darauf, diese schöne Stadt in Niedersachsen noch etwas besser kennenzulernen. Der letzte Besuch war vor ca. 25 Jahren anlässlich des Schwedenfestes. Schon damals waren wir sehr beeindruckt von der Stadt.

Wir parkten auf einem für Wohnmobile ausgewiesenen Stellplatz gegenüber des französischen Gartens in Innenstadtnähe. Auf dem Weg durch den Park fiel uns dieser Baum im Blumentopf auf. So etwas hatten wir bisher noch nirgendwo gesehen.

So gross ist die Topfpflanze

So gross ist die Topfpflanze

Kostenloser Stellplatz in Celle am französischen Garten

Kostenloser Stellplatz in Celle am französischen Garten

Die alten restaurierten Fachwerkhäuser sind wirklich eine Sehenswürdigkeit! Da im Zentrum gerade Markttag war, sah alles noch gemütlicher aus. Wir bummelten ein wenig in der Stadt, zum Schloß, im Park. Auch hier wurde uns klar, dass man viel mehr Zeit in der Stadt und im Umfeld verbringen könnte, also auf ein nächstes Mal! Hier ein paar fotografische Eindrücke:

Das Bomann Museum

Das Bomann Museum

Altstadtpanorama

Altstadtpanorama

Celler Schloss

Celler Schloss

Schloss vom Turm der Stadtkirche fotografiert

Schloss vom Turm der Stadtkirche fotografiert

Stadtkirche

Stadtkirche

Orgel der Stadtkirche

Orgel der Stadtkirche

Nach ca. vier Stunden Besichtigungstour (inklusive der Besteigung des Kirchturms) meldeten unsere Beine, dass sie genug hätten und zurück ging’s zum Wohnmobil. Auf dem stadtnahen Stellplatz wollten wir nicht übernachten. Es war dort doch etwas unruhig auch benachteiligt durch Verkehrslärm. Im Stellplatzverzeichnis fanden wir keinen geeigneten Übernachtungsplatz. Daher fuhren wir ein paar Kilometer weiter durch’s Land. Ein Heide-Dorf ist ja schöner als das andere! Schließlich sahen wir in Hermannsburg einen Hinweis auf einen Stellplatz für Wohnmobile.  Der lag am nördlichen Ausgang des Ortes am Schützenhaus. Zum Glück standen schon zwei weitere Wohnmobile dort, sonst wäre ich wohl nicht mit dem Platz mitten im Wald, auf einer großen Freifläche, einverstanden gewesen. Ein Schild wies darauf hin, dass die Übernachtung zwei Euros kostete und der Kassierer am Abend käme. So war es dann auch, der Preis war ja geradezu lachhaft gering!  Ein weiteres Wohnmobil rollte heran und stellte sich ganz dicht neben unseres.  Der Fahrer drehte die Fensterscheibe herunter und meckerte über den seiner Meinung nach zu geringen Platz zwischen uns uns unseren Nachbarn, denn er wollte sich offenbar noch dazwischenschieben. Der Stellplatz kann aber gut 50 Wohnmobile unterbringen und nur zwei weitere waren da. Es wäre also noch überall viel Platz gewesen, aber dieser Herr wollte halt partout in die Lücke zwischen uns und unserem Nachbarn. Ich gab ihm zu verstehen, dass das doch kein Problem sei, ich könnte mich ja einfach zwei Meter weiter nach links positionieren, was ich dann auch tat. Nun ja, man trifft eben auf so’ne und solche Leute unterwegs … Die sollte man dann schnellstens vergessen!

Wir nutzten die schöne Spätnachmittagssonne und entspannten uns  in unseren Stühlen vor dem Wohnmobil bei einer Tasse Tee und Keksen.  Später gab es Abendbrot und Abends schauten wir Fußball (Champions League Halbfinale FC Barcelona gegen Bayern München). Wie wohl allgemein bekannt ist, verloren die Bayern mit 3:0!

Donnerstag, 7. Mai 2015
Ende der Reise

Nach einer weiteren Nacht in totaler Dunkelheit und Ruhe waren wir bereit für unser letztes Frühstück im Wohnmobil. Morgens regnete es leicht, aber wir hatten ja nichts mehr vor außer der Heimfahrt. Nur 2 Stunden trennten uns noch von Zuhause.

Der Regen tat uns den Gefallen, den Schmutz und die Insekten, die sich am Wohnmobil verfestigt hatten, aufzuweichen. Dadurch ging die Autowäsche in Eutin dann recht leicht von der Hand. Zum Glück hörte der Regen dann just in dem Moment auf, als wir mit der Autowäsche fertig waren und wir kamen mit einem blitzsauberen Wohnmobil wieder in Malente an.

Irgendwie befällt uns immer die Wehmut, wenn das Reiseleben vorbei ist – aber gleichzeitig ist es auch immer wieder schön, über mehr Platz zu verfügen und ins gemütliche Heim zurückzukehren! Wieder losfahren geht immer!

Am 23. Mai fahren wir dann für fünf Wochen nach England und Schottland – wir werden berichten.

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