Passau

 In 2015, Deutschland

Samstag, 2. Mai 2015
Passau

Die Nacht hatte keine Besserung an Frederick’s Arm gebracht und so fuhren wir gleich nach dem Frühstück – Brötchen hatten wir ja vom Lieferservice – in die Stadt zum Arzt. Nach kurzer Wartezeit untersuchte er Frederick und stellte die Diagnose: Schultergelenksentzündung (woher auch immer!). Ein Rezept für entzündungshemmende Schmerztabletten wurde ausgestellt mit der Vorhersage, dass Frederick in drei bis vier Tagen wieder ganz der Alte, also schmerzfrei sein sollte. Kaum 70, schon stellt sich etwas ein … Frederick brachte dann noch das Fäden ziehen nach dem Implantatsetzen zur Sprache, das war ja noch nicht erledigt. Der Doc war super und machte sich sofort an die Arbeit! Stolz berichtete er nach erfolgreichem Eingriff seiner Sprechstundenhelferin, dass dies seine ersteZahnbehandlung gewesen sei, ein wahrhaftig praktischer Arzt! Frederick war froh, die Fäden im Mund losgeworden zu sein und das Rezept wurde umgehend in der nächsten Apotheke eingelöst. Auf dem Rückweg zum Stellplatz füllten wir noch unseren Gastank an einer Tankstelle auf.

Dom St. Stephan

Dom St. Stephan

Stellplatz Passau

Der kostenlose Stellplatz am Industriehafen in Passau

Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Wir fuhren zum Stellplatz zurück und marschierten dann in die Stadt (1/2 Stunde Fußweg). Frederick entschied sich aufgrund der dichten Wolkendecke gegen die Mitnahme der Kameraausrüstung – ein Fehler, wie sich später herausstellte. Daher gibt es hier nur Aufnahmen von der Handykamera. Aber wir kommen bestimmt wieder, und dann mit kompletter Fotoausrüstung!

Passau, die drei-Flüsse- (Donau, Inn und Ilz) und Residenzstadt verfügt über ein schönes barockes Stadtbild. 600 Jahre lang war die Stadt selbständig und bischöfliches Fürstentum. Nahe des Innufers auf der höchsten Stelle der Altstadt befindet sich der St. Stephan Dom, in dem die größte Domorgel der Welt steht. Vor dem Dom befindet sich der Marktplatz der Stadt. Die Aussteller waren gerade beim Einpacken. Wir marschierten in den Dom für eine kurze Besichtigung. Vor allem wollten wir ja die berühmte Orgel sehen. Der Innenraum ist riesig und, wie in katholischen Kirchen üblich, üppig dekoriert und ausgestattet. Auffallend der helle Innenraum – im Gegensatz zu den oft sehr düsteren Kirchen, die wir an anderen Orten gesehen haben.

St. Stephans Dom Passau

St. Stephans Dom Passau

Orgel und Deckendokoration im St Stephans Dom

Orgel und Deckendokoration im St. Stephans Dom

So schnupperten wir uns an Inn und  Donau entlang in die schmalen Gassen der Altstadt und fanden recht hübsch, was wir da sahen.Die Burg Veste Oberhaus thront hoch oben über der Donau auf dem Georgsberg. Die Burg gilt als eine der größten erhaltenen Anlagen Europas. Von hier aus bieten sich wohl die schönsten Ausblicke auf Passau. Wir behalten uns das für den nächsten Besuch vor, da die Zeit nicht reicht.  Am Ufer der Donau auch hier wieder die Schiffe der Flussschiff-Kreuzfahrer, wie schon vielfach in Budapest gesehen. Ihre Passagiere bevölkerten die Stadt.

Da es in Passau auch eine Universität gibt, waren viele junge Leute unterwegs und wir genossen den Trubel und die Atmosphäre an dem Samstag. Es gibt noch eine Unmenge zu besichtigen wie das Glasmuseum Passau, das Römer-Museum, das Domschatz-Museum … Besser also noch mal wiederkommen und viel Zeit mitbringen! Nachdem wir für ein kleines Abendessen in  einem der vielen Bistros und Restaurants eingekehrt waren, machten wir uns auf den Heimweg zum Stellplatz. Die verbliebene Zeit füllten wir mit Lesen, Sportschau gucken und Aufarbeiten der Fotos am Computer.

Morgen früh fahren wir weiter zur Lutherstadt Wittenberg.

Kreuzfahrtschiffe vor der Veste Oberhaus

Flussschiffe vor der Veste Oberhaus

Sportsdeck auf einem Flusskreuzfahrtschiff

Sportsdeck auf einem Flusskreuzfahrtschiff

Passau Bildergalerie

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