Fehmarn

 In 2013, Deutschland

Samstag, 27. Juli 2013

Scharbeutz - Fehmarn

Scharbeutz – Fehmarn

Auf Rügen hatten wir vor ein paar Wochen mit einem Wohnmobilisten aus Puttgarden gesprochen. Er hatte uns gesagt, dass in Orth auf Fehmarn hinter dem Deich ein Stellplatz sei. Von Scharbeutz aus fuhren wir zuerst nach Lensahn, um bei dem dortigen Hobbyhändler einen Tischaufsatz zu kaufen.

Dann ging es weiter nach Orth. Wir fanden den Platz auch sofort. Es war ein einfacher Parkplatz für PKW’s und Wohnmobile. Es waren dort derart viele große Schlaglöcher, dass das Wohnmobil von einer Seite zur anderen schwankte und wir uns schon Sorgen um unseren Aufbau machten. Letztendlich fanden wir einen schönen Platz mit viel Gras. Es war sehr heiß und als erstes fuhren wir die Markise aus.

Flügger Leuchtturm - Fehmarn, foto: h.dietrich habbe

Leuchtturm Staberhuk – Fehmarn, foto: h.dietrich habbe

Sonnenuntergang auf Fehmarn – foto: h. dietrich habbe

Flügger Leuchtturm Flügger Leuchtturm - Fehmarn, foto: h.dietrich habbe

Flügger Leuchtturm – Fehmarn, foto: h.dietrich habbe

Wir hatten noch nicht gefrühstückt und wollten dies jetzt in aller Ruhe tun. Brötchen hatten wir unterwegs gekauft.

Während des Frühstücks kam der Platzwart, um zu kassieren. 3,80 € pro Tag sollte es kosten. Wir wollten dann gleich für zwei Tage bezahlen. Aber der Platzwart erzählte uns, dass wir auf dem Platz nicht übernachten könnten. Das machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir mussten umdisponieren. Wir bezahlten für den Tag, genossen dann in aller Ruhe unser Frühstück. Dann gings auf zu einem kleinen Spaziergang durch den kleinen Hafen. Es wahr sehr heiß und natürlich waren viele Leute im Wasser um sich abzukühlen. Auf Grund der vielen Algen verzichteten wir auf ein Bad, marschierten zurück zum Wohnmobil, packten alles ein und fuhren weiter zur Ostküste der Insel in die Nähe von Puttgarden. Dort am grünen Brink sollte ein schöner Stellplatz sein, der uns vom Kurtaxeneintreiber empfohlen wurde. Unsere Malenter Jahreskarte wurde übrigens anstandlos vom ihm akzeptiert. Anne hatte schon Bedenken, dass wir nachzahlen müssten.

Der Platz Grüner Brink ist schön gelegen und wir hatten auch ausreichend Platz, um uns auszubreiten. Zum Strand waren es nur 100 m. Jetzt wollten wir uns endlich abkühlen, Also griffen wir unsere Badesachen und ab zum Strand. Das Wasser war um die 22° und sehr angenehm. Keine Algen oder ähnliches.

Burg - Malente

Burg – Malente

Wir legten uns noch eine Weile in die Sonne, dann folgte eine Strandwanderung, bevor wir zurück zum Wohnmobil marschierten, um dort im Schatten der Markise mit Lesen und Rästelraten zu entspannen. Abends kam die Platzwartin, um zu kassieren. Bei ihr konnten wir auch Brötchen für den nächsten Morgen bestellen. Welch ein Service. Wir bestellten vier Körnerbrötchen und bezahlten dafür 2,20 €.

Gut, dass wir zu Langschläfern geworden sind, denn die Brötchen kamen erst um 9.30 Uhr. Leider nur einfache, weiße Schribben. Wir wollten aber nicht meckern und hatten ein schönes, entspanntes Frühstück. Heute Abend wollten wir wieder zuhause sein. Aber zuerst ging es wieder zum Strand. Das schöne Wetter mussten wir einfach ausnutzen. Auch wenn wir an sich keine Strandmenschen sind, so tut es schon mal gut, einfach zu faulenzen und am Strand einzudösen. Aber wir waren nicht nur faul, sondern schwammen dann auch noch für mehr als eine halbe Stunde in der warmen Ostsee.

Am frühen Nachmittag packten wir ein und fuhren nach Burg. Dort parkten wir auf dem zentralen Parkplatz hinter der Innenstadt, wo auch für Wohnmobile etliche Parkbuchten vorgesehen sind. Dieser Platz ist gebührenpflichtig. 24 Stunden kosten acht Euro. Aber wir wollten ja nur ein- bis zwei Stunden hier stehen und zahlten dafür drei Euro. Anne suchte noch nach einem Geburtstagsgeschenk und wollte dort in den Läden etwas herumstöbern. Auch war gerade Weinfest, aber wohl auf Grund der Hitze war kaum jemand daran interessiert. Umso mehr waren die Eiscafes belegt. Frederick arbeitete während Annes Shoppingtour etwas am Computer. Danach gönnten wir uns noch beide einen Eisbecher beim Italiener.

Auf der Fahrt zurück gerieten wir in den angekündigten Regen. Der Wetterumschwung war erstaunlich. Noch bis zum frühen Nachmittag hatten wir am Strand gelegen. Kaum hatten wir die Insel verlassen, waren wir im Schmuddelwetter und es war auch entschieden kühler geworden. Daher waren wir froh, am Abend wieder in unserer Wohnung zu sein.

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