Osnabrück

 In 2013, Deutschland

Sonntag, 14. Juli 2013

Heute wollten wir uns Osnabrück anschauen. Vor 10 Tagen waren wir ja schon einmal in der Gegend mit der gleichen Absicht, konnten aber keinen Parkplatz finden. Auch diesmal gestaltete sich die Suche nach einem Stell- oder Parkplatz schwierig. Aber nach einigen Versuchen und Umherkurven hatten wir Glück, einen Parkplatz ganz in der Nähe des Doms zu ergattern. War sogar kostenlos (wenigstens am Sonntag). Dann ging es gleich ab in die Altstadt, als erstes in den imposanten Dom.

Das Innere des Doms

Das Innere des Doms

Fußgängerzone und Dom

Fußgängerzone und Dom

Danach folgte ein Besuch des geschichtsträchtigen Rathauses, in dem der westfälische Friede zum Ende des 30jährigen Krieges besiegelt wurde. Der Raum, in dem die Gesandten der Fürstentümer, Städte und Regionen tagten kann besichtigt werden. An den Wänden hängen Gemälde aller Abgesandter. Der Raum wird dominiert von einem gusseisernen Kronleuchter.

Nach dieser geschichtlichen Lehrstunde folgten wir dem Klang von Musik und gerieten in eine Party von Harley Davidson Bikern.Diese befanden sich auf einer Sternfahrt mit Ziel Osnabrück.

In einer Ecke der Fußgängerzone war eine kleine Bühne aufgebaut. Überall parkten die unterschiedlichsten Harley Davidson Varianten und es wimmelte von Bikern in ihren Kutten. Aber es war sehr friedlich und es herrschte eine super Atmosphäre. Eine sehr laute Band produzierte Rammstein-Style Musik. Nicht unbedingt was für unsere Ohren, aber es war trotzdem sehr unterhaltend.

Osnabrücker Theater

Osnabrücker Theater

Türdrücker am Rathausportal

Türdrücker am Rathausportal

Anne plaudert angeregt mit den Bikern

Anne plaudert angeregt mit den Bikern

Rammstein-Style Musik

Rammstein-Style Musik

 

 

Da wir hungrig waren, bestellten wir uns eine Pizza (zum Teilen), während wir das lustige Treiben um uns herum genossen. Frisch gestärkt, ging es dann zur weiteren Erkundung der Altstadt, dem Schloss und Schlossgarten und entlang der Hase (Fluss). Gegen 18 Uhr hatten wir genug. Osnabrück war wenig reizvoll als Übernachtungsort. Daher entschieden wir uns, in das 25 Minuten entfernte Bad Iburg weiterzufahren. Auch hier gab es keinen vernünftigen Stellplatz. Daher wanderten wir nur hoch zur Burg – ein ehemaliges Kloster und danach durch den Ortskern.

Ehemaliges Benediktinerkloster in Bad Iburg (heute Sitz des Amtsgerichts)

Ehemaliges Benediktinerkloster in Bad Iburg (heute Sitz des Amtsgerichts)

Verden - Osnabrück - Bad Iburg -Lienen

Verden – Osnabrück – Bad Iburg -Lienen

Zwar war alles sehr gepflegt, aber inspirierend war es nicht. Zurück im Wohnmobil suchten wir im Internet nach einem nahen Stellplatz für die Nacht. Der nächstgelegene war am Hallen und Freibad im nur 9 km entfernten Nachbarort Lienen. Dort kamen wir nach ein paar Minuten an. Der Platz war ruhig, Fernsehempfang gab es auch.
Der Stellplatz in Lienen

Anne bereitete noch etwas Leckeres zum Abendbrot und wir saßen danach noch lange draußen vor dem Wohnmobil bis die Sonne am Horizont verschwand.

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