Templin

 In 2013, Deutschland

Montag, 10. Juni 2013

Das alte Rathaus

Das alte Rathaus

Wir hatten eigentlich vor, weiter nach Waren an der Müritz zu fahren, entschlossen uns aber für einen Abstecher in die 30 km entfernte Stadt Templin. Anne war neugierig auf die Stadt, in der unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgewachsen war. Aus den Informationsbroschüren ging hervor, dass Templin, die Kurstadt ebenfalls viel Historisches (Backsteingotik!) zu bieten hat.

Templin bot einen kostenlosen Stellplatz nahe der Altstadt, den wir auch schnell fanden. Sogar Ver-und Entsorgung war verfügbar ( 1 Euro für 50 l Wasser).

Frederick war müde (auf Grund des frühen Aufstehens) und legte sich auf´s Ohr. Ich machte mich auf in die nahe gelegene Altstadt zu einem Erkundungsrundgang. Hübsch anzusehen waren auch hier wieder die Häuser in der Innenstadt, fast alle liebevoll restauriert. Templin ist Thermalsoleheilbad hinter mittelalterlicher Stadtmauer. Diese völlig wiederhergestellte Mauer (ca. 13. Jahrhundert, ca. 100 Jahre Bauzeit) umrundet die Innenstadt vollständig.

Eines der Stadttore

Eines der Stadttore

Am Nachmittag spazierten Frederick und ich die 1,735 m und bis zu 7 m hohe Mauer entlang und bewunderten das Bauwerk mit seinen vielen Tortürmen und Wiekhäusern („Wiek“ von „Weichen“). Die Wiekhäuser hatten drei Schießscharten, je eine nach links, eine nach rechts und eine nach vorn. So konnte auch der Bereich entlang der Mauer eingesehen werden. Auf dem folgenden Bild sind die drei Schießscharten deutlich zu sehen.

Deutlich zu sehen, die Schießscharten am Wiekhaus links, vorn und rechts

Deutlich zu sehen, die Schießscharten am Wiekhaus links, vorn und rechts

Auch hier gibt es im Umland Seen mit Badestellen, den Templiner Kanal mit Schleuse und viel Bootsverkehr, einen Draisinenbahnhof, jährlich stattfindende Wasserspiele. Es gibt sogar eine „echte“ Westernstadt, ELDORADO genannt. Dort kann man sich lt. Touristenbroschüre wie im Wilden Westen fühlen und aufführen … Hands up! Frederick fand wieder viele Fotomotive, zum frühen Abendessen bestellten wir in einem kleinen Lokal 2x Bauernfrühstück und Apfelsaft und bezahlten 10,20 Euros. Wir fanden das äußerst günstig, bei solchen Preisen muß man nicht im Wohnmobil kochen!

Prenzlau - Templin

Tagesetappe: 36 km

Passt! Man darf ja mal träumen....

Passt! Man darf ja mal träumen….

Wir saßen draußen, auf der anderen Straßenseite parkte eine orangefarbige Harley Davidson. Frederick zückte die Kamera und hörte sofort vom Nebentisch „Ick kann dir ja mal fotografieren, wenn de droofsitzt“. Es war ein riesiger, tätowierter Kerl mit „Red Devil“ Kutte, der das herüberrief. Gesagt – getan, das Ergebnis seht ihr hier rechts oben:

Fotogalerie Templin

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