Stralsund

 In 2013, Deutschland

Freitag, 18. Mai 2013

Sassnitz -Stralsund

Tagesetappe 58 km

Nun mussten wir aber los, weil wir noch vor 18.00 Uhr in Stralsund beim Hobby-Händler ankommen wollten, zwecks Abholung des bestellten Fensteraufstellers. Als wir uns dort meldeten und das Ersatzteil bekamen, sahen wir sofort, dass es nicht passen würde – und ärgerten uns ziemlich darüber. Wie kann es bloß sein, alles war richtig angegeben worden, Marke, Baujahr etc. und trotzdem schickt Fockbek (Hobby-Hersteller) so etwas Falsches auf den Weg … Naja, wir brauchen das Teil nicht unbedingt und werden uns zu Hause darum kümmern.

Stellplatz im Hafen von Stralsund

Stellplatz im Hafen von Stralsund

Direkt am Hafen von Stralsund fanden wir einen Parkplatz für 50 Cent, da nur bis 18.00 Uhr Parkgebühr bezahlt werden mußte, toll! Auch hier mußten wir uns ständig die Augen reiben, um glauben zu können, was wir sahen, was in 25 Jahren geschafft worden ist: Die Stadt ist wunderschön saniert und restauriert worden. Der Hafenbereich gefiel uns am besten.

Zu unserer Überraschung sahen wir die Gorch Fock im Hafen. Also wanderten wir schnurstracks zur Mole, wo der Großsegler festgemacht hatte. wir wie dann feststellten, handelte es sich im die ursprüngliche Gorch Fock aus dem Jahr 1933. Das Segelschulschiff der Bundesmarine Gorch Fock ist ein Nachbau, der in 1958 vom Stapel lief.

Gorch Fock I

Gorch Fock I

Es scheint, dass die Gorch Fock I hier in Stralsund permanent als Museumsschiff festgemacht hat. Der Segler kann gegen Eintrittsgebühr besichtigt werden. Als wir dort waren, war es aber schon zu spät.
Frederick vor der Gorch Fock

Es war immer noch warm und Frederick dürstete es nach einem Bier. Daher machten wir an einem Fischkutter in der Nähe des Wohnmobils halt und bestellten uns zwei Pils. Sofort kamen wir mit dem netten Verkäufer ins Gespräch und fragten mal nach, wie es denn „früher“ in Stralsund ausgesehen habe. Wir waren ziemlich sicher, dass er aufgrund seiner Jugend kaum Erinnerungen daran hatte, und richtig: Devid war erst 25 Jahre alt, hat also eher die Zeiten der Sanierungen mitbekommen und freut sich über das heutige bunte Stralsund.

Rathaus Stralsund & Nikolaikirche dahinter

Rathaus Stralsund & Nikolaikirche dahinter

Bei der Unterhaltung mit uns fiel er übrigens ganz schnell in das „Du“, uns ja sehr vertraut aus dem Englischen! Das Gespräch ergab, dass er gern in Urlaub nach Thüringen fährt, obwohl er doch in einer so schönen Urlaubsgegend wohnt! Aber so ist es eben, man will immer das andere, die Abwechslung vom Alltag. Der Prora-Busfahrer hatte uns erzählt, dass er seinen Urlaub am liebsten – weg von Rügen -auf einem Bauernhof in Burg/Dithmarschen verbringt …

Samstag, 19. Mai 2013
Ozeaneum und Wolgast

Am nächsten Morgen besichtigten wir das im Jahr 2008 von Angela Merkel eingeweihte Meeresmuseum „Ozeaneum“ (16 Euro pro Person). In seiner Modernität passte das Gebäude eigentlich so gar nicht zur übrigen historischen Hafengegend, aber es muß eben auch Gegensätze geben. Innen war es nach neuesten Erkenntnissen gestaltet. Viele Exponate, Schautafeln und lehrreiche Informationstafeln. Interaktive Einrichtungen animierten zum mitmachen. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Lebensräume von Meerestieren weltweit darzustellen um auf diese Weise auch auf die Bedrohungen, denen die Meeresbewohner ausgesetzt sind, aufmerksam zu machen. 3 1/2 Stunden verbrachten wir im Ozeanum. Wir können es nur weiterempfehlen.

Auf diesem Link gibt es mehr Information: www.ozeaneum.de

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