Köln-Refrath

 In 2013, Deutschland, Köln-Refrath

Mittwoch 17. April 2013
Freiburg – Refrath

Seltenes Exemplar (NSU Prinz), gesichtet auf der A 61

Seltenes Exemplar (NSU Prinz), gesichtet auf der A 61

Nach dem Frühstück machten wir uns um ca. 9.30 Uhr auf die Reise. Für heute gegen 17 – 18 Uhr sind haben wir uns bei Rosie und Hans-Dieter in Refrath bei Köln angesagt. Eine Fahrt von über 500 km stand uns bevor. Da Anne nochmals versuchen wollte, bei Carrefour in Frankreich zusätzliche Messer für ihr Besteckset zu ergattern, beschlossen wir, über Straßburg und Saarbrücken zu fahren. Wie sich herhausstellte, war dies auch die wesentlich ruhigere Route. Bei schönem Wetter machte die Fahrt richtig Spass. Kurz vor Saarbrücken bogen wir in Richtung Saargmünd (Sarrguines) von der Autobahn ab.

Erst einmal tankten wir für nur 1.329 € pro Liter, dann suchten wir einen Carrefour, leider erfolglos. Wir versuchten es dann im großen lokalen Supermarkt, die Messer aufzutreiben, aber leider ohne Erfolg. Aber wir wurden dann magisch von einem Weinproben-Angebot angezogen und erstanden noch jeweils drei Kartons rot und drei mal weiß zu Sonderkonditionen.

Saargmünd liegt direkt an der Grenze zum Saarland und daher waren wir innerhalb von Minuten wieder auf deutschem Boden. Über das Radio wurde ein Stau auf der A61 gemeldet in Höhe der anschlussstelle Föhren – ein Autotranporter war verunglückt und eins der geladenen Fahrzeuge war in Brand geraten. Sperrung der Autobahn bis ca. 17 Uhr war das Ergebnis. Uns blieb nichts anderes übrig als die Gegend weiträumig zu umfahren. Dabei geschah uns das Missgeschick, auf einmal wieder auf der A 61 zu landen, aber in der Gegenrichtung.

Freiburg - Bergisch-Gladbach

Tagesetappe: 537 km

Also bei der nächsten Ausfahrt wieder abfahren, dann kurz anhalten, eine neue Route planen und diese ins Navi eingeben und auf ging es über abenteuerlich enge und schlechte Landstraßen. Schließlich kamen wir in die Nähe der anvisierten Autobahnauffahrt, aber – oh Schreck – diese war gesperrt und wir mussten einer weiteren Umleitung folgen, die uns größtenteils wieder im Kreis führte. Bei Wittlich gelangten wir dann endlich wieder auf die Autobahn und hatten durch die Herumgurkerei fast 90 Minuten verloren. 

Ab Koblenz wurde der Verkehr stärker und staute gelegentlich. Die Staus wurden heftiger im Raum Bonn und jetzt ging es fastnur noch im Schritttempo nach Refrath. Aber wir fanden dann doch recht schnell einen Parkplatz für unser Wohnmobil in der Nähe der Wohnung von Rosi und Hans-Dieter.

Wie sich dann herausstellte, waren wir die ersten Besucher in deren neuen Wohnung. Diese stellte sich als schöne, helle nagelneue 3-Zimmerwohnung mit 15 m² Balkon heraus, die an einer ruhigen Wohnstraße lag. Es war schön, die beiden wiederzusehen und wir hatten einen wirklich sehr netten Abend zusammen. Die Stunden vergingen wie im Flug und es war fast Mitternacht, als wir gemeinsam noch eine kurze Besichtigung des Wohnmobils unternahmen und dann zum Stellplatz Paffrather Schwimmbad fuhren, wo wir uns für die Nacht einrichteten.

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